Väterchen Frost klopft an Sachsens Türen – Wintereinbruch am Wochenende

Das Hochdruckgebiet, das uns in den vergangenen Tagen mit warmer Luft aus Afrika und Sonne verwöhnte, ist nun von einem Tiefdruckkomplex abgelöst worden. Die Temperaturen können in Sachsen laut dem Deutschen Wetterdienst auf bis zu -5 Grad sinken. +++

Vergangene Woche spazierten die Sachsen in Sommeroutfits unter der Sonne bei knapp 25 Grad Celsius. Dicke Jacken waren noch nicht aus den Schränken geholt und wenn doch, wurden sie wieder verstaut. Die Freude über den „Goldenen Herbst“ war groß, wird aber jetzt getrübt. Denn Väterchen Frost klopft an die Tür – und das früher als so manchem lieb ist.

Seit Samstagmorgen ist es soweit: Der Winter bricht über Sachsen herein. Minusgrade, Graupelschauer und sogar Schnee erwartet – zwei Monate vor dem eigentlichen Winteranfang. Und auch der Frost kann den Menschen im Freistaat zu schaffen machen.

Die Autofahrer im Freistaat müssen sich also in Acht nehmen. Denn Glatteis könnte für die ein oder andere Rutschpartie sorgen. Um das zu verhindern, ist zum Beispiel der ASR-Entsorgungsbetrieb der Stadt Chemnitz gut vorbereitet. 6.700 Tonnen Streusalz sind vorrätig und 15 Großräumfahrzeuge werden im Ernstfall ausrücken. Aber auch die Winterdienste in Leipzig und Dresden sind gegen weitere, frühe Wintereskapaden gewappnet.

Immerhin passt das Frost-Wetter zur Zeitumstellung. Denn am Sonntag beginnt die Winterzeit – dann werden die Uhren eine Stunde zurück gedreht. Um dem „Winterblues“ entgegen zu wirken, wird Bewegung an der frischen Luft empfohlen. Und damit niemand kalt erwischt wird, sollten die Wintermäntel doch wieder aus dem Schrank geholt werden, um sich mollig-warm einpacken zu können.