Vandalismus Reitbahnstraße

Er kostet uns viele Millionen Euro jedes Jahr: Vandalismus.

Fast jeder von uns wurde bereits Opfer von mutwilliger Sachbeschädigung und Zerstörungswut.

Doch wenn immer wieder an der gleichen Stelle zugeschlagen wird, dann zehrt es bei den Betroffenen an den Nerven. Für die Ladenbesitzer entlang der Reitbahnstraße ist das Maß endgültig voll.

„Gutes gleich um die Ecke“ heißt der Slogan der Reitbahnstraße. Die Ladenzeile zwischen Annenstraße und Moritzhof ist fast komplett ausgebucht. Mithilfe von EU-Fördermitteln wurde hier in den vergangenen Jahren viel bewegt. Doch die Händler haben ein Problem: grassierenden Vandalismus.

Seit September wird fast jedes Wochenende das Umfeld vor den Geschäften verwüstet.

Interview: Anett Aguilera – Inhaberin „Weltenbaum“

Die meisten Vandalismusschäden wurden bei der Chemnitzer Polizei angezeigt. Dem nächtlichen Treiben hat das jedoch kein Ende gesetzt. Auch Ines Bauer vom Nudelladen ist von den Zerstörungen betroffen.

Interview: Ines Bauer – Inhaberin „Nudelparadies“

Mittlerweile sind alle Fahrradständer wieder fest verankert. In den Pflanzkübeln klafft aber noch so manche Lücke. Die Ladeninhaber hoffen nun vor allem auf verstärkte Hilfe aus der Nachbarschaft.

Interview: Ines Bauer – Inhaberin „Nudelparadies“

Interview: Anett Aguilera – Inhaberin „Weltenbaum“

Das Gebiet rund um die Reitbahnstraße soll nach den Plänen der Stadt ein Vorzeigeviertel für innenstadtnahes Wohnen werden. Blinde Zerstörungswut sollte diese Entwicklung dabei nicht bremsen.

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