VC Dresden unterliegt VfB Friedrichshafen

Der Aufsteiger VC Dresden spielte Samstag Abend beim Champions League-Starter VfB Friedrichshafen und verlor gegen das internationale Starensemble mit 0:3.

In seinem ersten Auswärtsspiel in der 1. Bundesliga unterlag der VC Dresden dem hohen Favoriten VfB Friedrichshafen mit 0:3 (19:25, 19:25, 15:25).

Es war von vornherein klar, dass der Aufsteiger in diesem Spiel gegen das internationale Starensemble des VfB mit Akteuren aus 11 Nationen, die meisten davon zig-fache Nationalspieler, einen schweren Stand hat.   Zudem gingen die Dresdner „Wölfe“ gehandicapt in dieses Match. Sie mussten Philipp Collin ersetzen, der an einer Zerrung laboriert, und Eric Grosche sowie René Andörfer gingen stark erkältet in die Partie. So begannen sie in folgender Aufstellung:

Z: Santino Rost, D: Tom Klopfer, AA: Eric Grosche, René Andörfer, MB: Alan Wasilewski, Klaus Kunert, L: Martin Merkel.
 
Vor 1400 Zuschauern hielten die couragiert zu Werke gehenden Gäste im ersten Satz bis 12:14 das Spiel offen, auch wenn sie zwischenzeitlich bereits 3:7 im Rückstand lagen. Dann erhöhten die Gastgeber mit gefährlichen Aufgaben und Angriffen den Druck und zogen auf 20:13 davon. In der Schlussphase gelang den Dresdnern noch eine Resultatverbesserung, so dass der Satz 25:19 für die Häfler endete.

Nach einer 2:1-Führung der Gäste zu Beginn des 2. Abschnittes zog der Favorit auf 9:4 davon. Doch die „Wölfe“ hielten dagegen und schafften den Ausgleich zum 10:10. Sie holten anschließend einen 10:13-Rückstand auf und glichen zum 14:14 aus. Auch in der Folgezeit ließen sie sich vom Gegner nicht abschütteln und blieben bis 18:21 meist mit 3 Punkten Rückstand weiter in Reichweite, bevor die Gastgeber den Sack endgültig zubanden. Auch dieser Satz endete 25:19 für den VfB. In der Satzmitte kam Felix Pauli für René Andörfer ins Spiel.

Der dritte Satz wurde eine klare Angelegenheit des Champions League-Starters, der nach 68 Minuten den Matchball zum 25:15 verwandelte. Nach der schnellen 8:4-Führung der Gastgeber hatten sich  die Dresdner Spieler scheinbar schon frühzeitig mit der Niederlage abgefunden. Trainer Sven Dörendahl brachte Tim Neuber für Santino Rost und Thomas Schober für Tom Klopfer.

Als „Most Valuable Player“ wurden der slowakische Zuspieler Juraj Zatko (VfB Friedrichshafen) und Eric Grosche (VC Dresden) gewählt.

Trainer Sven Dörendahl meinte: „Unter den gegebenen Umständen bin ich mit den ersten beiden Sätzen zufrieden. Wir haben gut mitgehalten, und mit unseren Aufschlägen konnten wir den Gegner unter Druck setzen. Natürlich hat Friedrichshafen die Klasse, um in entscheidenden Situationen wieder anzuziehen. Im dritten Satz lief dann bei uns nicht mehr allzu viel.“

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