VC Dresden zieht ins Regionalpokalfinale ein

Der VC Dresden bleibt weiter im Pokalgeschehen, nachdem er am Samstag den Bundesliga-Kontrahenten L.E. Volleys und den Regionalligisten in einem Dreier-Turnier des SSVB eliminierte.+++

Der VC Dresden gewann am 10.9.11 in Dresden das Qualifikationsturnier des SSVB für den sächsischen Vertreter des Regionalpokalfinales und kann damit weiter auf das Heimspiel im Achtelfinale des DVV-Pokals gegen den Deutschen Meister VfB Friedrichshafen hoffen. Die Dresdner bestreiten am 16.10.11 das Regionalpokalfinale gegen den Thüringer Pokalsieger, den gastgebenden Regionalligisten Ohrdrufer SV.

Die Ergebnisse des Turniers:        
TSG Markkleeberg – VC Dresden     1:3
TSG Markkleeberg – L.E. Volleys      0:3
VC Dresden – L.E. Volleys                   3:1

Die beiden Zweitligisten ließen gegen den Regionalligisten aus Markkleeberg nichts anbrennen und setzten sich klar durch. Leipzig, das bis auf den verletzten brasilianischen Angreifer Eder Pinheiro in Bestbesetzung nach Dresden angereist war, gewann mit 3:0. 

Die Dresdner behaupteten sich gegen Markkleeberg mit 3:1 (25:13, 25:16, 16:25, 25:22).  Der VC Dresden begann mit folgender Aufstellung: Daniel Schmitt, Eric Grosche, Rene Andörfer, Paul König, Klaus Kunert, Thomas Schober und Martin Merkel als Libero. Im zweiten Satz kam Felix Pauli für Eric Grosche und im dritten Abschnitt Phillip Collin für Klaus Kunert in die Partie. Die ersten beiden Sätze waren eine einseitige Angelegenheit. Im dritten Abschnitt schalteten die Dresdner mindestens zwei Gänge zurück, vor allem im Block. Die kampfstarken Gäste aus Markkleeberg nutzten diese Situation und gewannen den Satz deutlich. Auch im vierten Abschnitt, in dem Eric Grosche zurück kam, mussten die Gastgeber ordentlich kämpfen, ehe ihr Sieg feststand. 

Damit kam es zu dem erwarteten Finale zwischen dem Vorjahres-Vizemeister aus Leipzig und den Gastgebern. Beide Mannschaften wollten den Sieg, denn die Gelegenheit, den zig-fachen Deutschen Meister und EC-Teilnehmer VfB Friedrichshafen in einem Pokal-Pflichtspiel in heimischer Halle zu empfangen, war Motivation genug, auch wenn bis dahin noch zwei weitere Hürden übersprungen werden müssen. Beide Kontrahenten boten den Zuschauern attraktiven Volleyball voller Spannung und Dramatik. Der VC Dresden begann mit folgender Aufstellung: Sven Dörendahl, Eric Grosche, Rene Andörfer, Tom Klopfer, Klaus Kunert, Phillip Collin und Robert Went als Libero.

Die Gastgeber starteten aus einer sicheren Abwehr heraus effektive Angriffe und lagen im gesamten ersten Satz stets mit 2 bis 3 Punkten in Führung. Eine Aufschlagserie des Ex-Dresdners Robert Karl schien das Spiel zu drehen, aber im Endkampf waren die Dresdner konzentrierter und gewannen mit 25:23.Der zweite Satz begann mit einer Aufschlagserie von Robert Karl, mit der die Dresdner Annahme wieder ihre Probleme hatte und die die Gäste aus Leipzig in Führung brachte. Auch Leipzigs Diagonalangreifer Erik Wichert bekam der Dresdner Block nicht so recht in den Griff. Die VC-Trainer wechselten für Klaus Kunert Thomas Schober ein, der sich gut einfügte. Am Ende dieses spannenden Abschnitts setzten sich die Leipziger mit 25:23 durch und glichen nach Sätzen aus. 

Auch der dritte Satz war nichts für schwache Nerven. Die Gastgeber gerieten durch vier Aufschlagfehler in Rückstand und liefen diesen bis in die beginnende Schlussphase hinterher. Thomas Schober wurde für Klaus Kunert eingewechselt. Bei 19:22 kam Paul König für Sven Dörendahl auf das Feld, um den Block zu verstärken. Diese Auswechselung passte, und die Dresdner drehten das Spiel. Nach einer spektakulären Feldabwehraktion stand der 25:23-Satz-Gewinn fest. Er war der entscheidende Schlüssel zum Sieg, denn die Gäste zeigten sich sichtlich beeindruckt und gerieten im vierten Satz schnell mit 2:7 in Rückstand. Diesen Vorsprung ließen sich die VC-Männer mit einer soliden Leistung im K I nicht mehr nehmen. Tom Klopfer machte am Ende die Bigpoints, und der Satz endete 25:21 für die Dresdner, die ihren 3:1-Sieg gegen den Leipziger Kontrahenten ausgelassen feierten. Damit erhielten sie sich ihre Chance auf das Traum-Heimspiel gegen den FC Bayern München des deutschen Volleyballs.

Im Hinblick auf die Punktspielsaison, die für die Dresdner am nächsten Sonnabend mit einem Auswärtsspiel in Dachau beginnt, analysierten VC-Coach Sven Dörendahl und sein Co Stefan Thormeyer sachlich: „Die Mannschaft ist stärker als im vorigen Jahr. Unser K I hat unter Wettkampfbedingungen gut gehalten, auch wenn trotzdem noch Verbesserungspotenzial besteht. Im K II müssen wir noch arbeiten, vor allem im Block. Die Spieler müssen auch lernen, bei den Aufschlägen die Konzentration über ein ganzes Spiel hinweg zu halten. Jetzt haben wir noch eine Woche Zeit, um Verbesserungen zu erzielen.“

Quelle: VC Dresden

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