VCD fordert zukunftsweisende Verkehrsentwicklung statt Bummelbahnen

Mit der äußerst kostspieligen Fahrtzeitverlängerung der Straßenbahnlinien 4 und 10 weist der Verkehrsclub Deutschland auf den hohen Sanierungsstau des Dresdner Straßenbahnnetzes hin. +++

In Zusammenhang mit der äußerst kostspieligen Fahrtzeitverlängerung der beiden Striesener Straßenbahnlinien 4 und 10 (1 Mio. Euro pro Jahr) weist die Ortsgruppe Dresden des Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf den hohen Sanierungsstau des Dresdner Straßenbahnnetzes hin und sieht in der Dresdner Verkehrspolitik bis dato eine falsche Prioritätensetzung. Grundhafte stadtverträgliche Sanierung der Hauptschlagadern des öffentlichen Nahverkehrs ist eine der Hauptaufgaben der städtischen Verantwortlichen.

Dass die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) sprichwörtlich die Notbremse ziehen müssen und ihre Bahnen ausbremsen ist nur zu verständlich – geht es doch um die Sicherheit von täglich tausenden Nahverkehrskunden.VCD-Sprecher Lutz Dressler: „Was sorgt für eine lebenswerte Stadt? Kunst, Kultur, Stadtraum, soziale Einrichtungen, gutes Bildungswesen. Von vielem hat Dresden vieles – aufpassen müssen wir, dass es so bleibt und eben auch, dass eine zukunftsweisende Verkehrsentwicklung für Dresden verabschiedet und vor allem auch umgesetzt wird.“

Konkret setzt sich der VCD mit aller Kraft dafür ein, dass wichtige Verkehrsachsen wie die Schandauer/Borsbergstraße, Kesselsdorfer Straße, Bautzner Straße und Königsbrücker Straße grundhaft im Bestand und insbesondere stadtverträglich saniert werden. Vor allen Dingen bedeutet dies einen flüssigen Straßenbahnverkehr. „Das spart auf Dauer Kosten, stärkt das Nahverkehrssystem und den Wohnwert in den betroffenen Quartieren insgesamt!“

Stadtverwaltung, Politik und DVB sollten sich schleunigst an einen Tisch setzen und den Sanierungsbedarf und die daraus entstehenden Folgekosten beziffern sowie eine konkrete Planung erarbeiten um Bus und Bahn wieder attraktiver zu machen.

Quelle: Verkehrsclub Deutschland

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