ver.di nimmt Stellung zum geplanten Blockadetraining von ‚Dresden Nazifrei‘

In einer Pressemeldung vom gestrigen 10. November kündigt die Gewerkschaft an, dass das Blockadetraining in der Cottaer Straße stattfinden wird. +++

Lesen Sie hier eine Mitteilung der Gewerkschaft ver.di:

Das Bündnis Dresden-Nazifrei kann das geplante Blockadetraining am kommenden Samstag in den Räumen der ver.di Geschäftsstelle in der Cottaer Straße wie geplant durchführen. Dies bestätigte am Donnerstagnachmittag der ver.di Chef Frank Fischer in Dresden. „Wir sind Teil des Bündnisses und natürlich bereiten wir uns auch für 2012 gemeinsam auf friedliche Blockaden vor“ so Fischer.

Die Durchführung eines solchen Blockadetrainings hatte bereits vor wenigen Wochen an der Technischen Universität für eine kontroverse Diskussion gesorgt. Kritiker aus CDU und FDP werfen dem Bündnis die Vorbereitung von Straftaten vor. Von der Gewerkschaft hieß es, dass man friedliche Massenblockaden weiterhin als legitime Aktionsform gegen Naziaufmärsche ansehe. Blockadetrainings seien in diesem Zusammenhang wichtig, um die Menschen auf brenzlige Situationen vorzubereiten und einer Eskalation vorzubeugen.

Gegen das Blockadetraining bei ver.di versuchte zuletzt noch die Hausverwaltung zu intervenieren und das Blockadetraining zu untersagen. Nach herrschender Rechtsauffassung steht es ver.di als Mieterin jedoch offen, in den von ihr angemieteten Räumlichkeiten politische Veranstaltungen durchzuführen. Fischer kommentierte den Vorstoß der Hausverwaltung gelassen: „Bei uns bestimmen immer noch die Mitglieder über unsere Politik, keine Unternehmen“.

ver.di hat sich bereits 2010 und 2011 am Bündnis Dresden-Nazifrei beteiligt und gemeinsam mit tausenden Menschen den Naziaufmarsch blockiert.

Quelle: ver.di

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