Ver.di weitet Streiks im öffentlichen Dienst aus

Dresden - Für Dienstag hat die Gewerkschaft ver.di werden die Beschäftigten aus kommunalen Dienststellen und Verwaltungen des Bundes in der Region Dresden/Meißen zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.

Hierzu gehören die Ostsächsische Sparkasse Dresden, die Stadtentwässerung Dresden, das Städtisches Klinikum Dresden, die Jobcenter und die Bundesagentur für Arbeit Dresden und Sächsische Schweiz/Osterzgebirge, das Wasser- und Schifffahrtsamt in Dresden, die Stadtverwaltung Dresden mit Eigenbetrieben – ohne Eigenbetrieb Kindertagesstätten, das Theater der Jungen Generation, das Heinrich-Schütz-Konservatorium und die Staatsoperette Dresden.

Das Forderungspaket im Einzelnen:

Entgelterhöhungen
- Die Tabellenentgelte der Beschäftigten sollen um 6,0 Prozent, mindestens aber um 200,-Euro monatlich erhöht werden.
- Die Entgelte der Auszubildenden und Praktikantinnen/Praktikanten sollen um 100,-Euro monatlich erhöht werden.
- Die Laufzeit der Regelungen soll 12 Monate betragen.
- Der Nachtarbeitszuschlag im Besonderen Teil Krankenhäuser soll auf 20 Prozent angehoben werden.
 
Auszubildende und Praktikantinnen/Praktikanten
- Die Ausbildungsbedingungen der bisher nicht tariflich geregelten Ausbildungs- und Praktikumsverhältnisse sollen in Anlehnung an den TVAöD bzw. TVPöD tarifiert werden.
- Die Vorschrift zur Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung soll wieder in Kraft gesetzt werden.