Veranstaltung zum 60. Jahrestag des Volksaufstandes am 17. Juni 1953

Am Montag lädt Helma Orosz um 17 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger zur Veranstaltung “ Die vergessene Revolution? – Der 17. Juni in Dresden“ in die Dreikönigskirche ein. Der Eintritt ist frei. +++

Oberbürgermeisterin Helma Orosz lädt am 17. Juni zum 60. Jahrestag des Volksaufstandes 17. Juni 1953 alle Dresdnerinnen und Dresdner zur Veranstaltung „Die vergessene Revolution? – Der 17. Juni 1953 in Dresden“. Um 17 Uhr beginnt die Veranstaltung in der Dreikönigskirche. Der Eintritt ist kostenfrei. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung die Erinnerung an den Volksaufstand erneuern“, erklärt Oberbürgermeisterin Helma Orosz. „Wir würdigen zum 60. Jahrestag den Mut der Dresdnerinnen und Dresdner, die damals für die Freiheit auf die Straße gegangen sind. Gleichzeitig treten wir damit auch denjenigen entgegen, die dieses Erbe für ihre menschenverachtende Ideologie missbrauchen.“

Nach der Begrüßung durch Kulturbürgermeister Dr. Ralf Lunau wird der polnische Historiker Krzysztof Ruchniewicz aus europäischer Perspektive auf die Ereignisse am 17. Juni 1953 blicken. Er ist Direktor des Willy-Brandt-Zentrums an der Universität Wrocław. Umrahmt wird die Rede von einer musikalischen Lesung der Staatsoperette Dresden. Die Lesung wurde extra aus Anlass des 60. Jahrestages des Volksaufstandes konzipiert.
Im Anschluss an den Festakt in der Dreikönigskirche folgt ein historisch-politischer Stadtrundgang durch die Altstadt. Folgende Route ist geplant: von der Dreikönigskirche, vorbei am Goldenen Reiter zum Schlossplatz, Theaterplatz, Postplatz, Zwinger und Sächsischen Landtag.

Wer sich dem Stadtrundgang anschließen möchte, sollte um 18 Uhr am Goldenen Reiter sein. Ziel des Stadtrundgangs ist zum einen, an die historischen Hintergründe zu erinnern, zum anderen geht es um die Frage, warum die Ereignisse kaum noch im kollektiven Gedächtnis verankert sind. Der Rundgang endet gegen 19 Uhr am Sächsischen Landtag. Dort besteht die Möglichkeit, die Ausstellung „Die DDR – Zwischen Repression und Widerspruch“ zu besuchen.
„Mit der Veranstaltung geht die Stadt einen neuen Weg in der Erinnerungskultur. Auch zu anderen Gelegenheiten wollen wir in Zukunft neue Formate entwickeln und ausprobieren. Wir laden die Dresdnerinnen und Dresdner dazu ein, uns auf diesem Weg zu begleiten“, so die Oberbürgermeisterin abschließend.

Ablauf

Montag, 17. Juni 2013, 17 Uhr
Dreikönigskirche – Haus der Kirche, Festsaal
Hauptstraße 23, 01097 Dresden

Grußwort Dr. Ralf Lunau (Beigeordneter für Kultur)

Beitrag der Staatsoperette Dresden

Rede Professor Krysztof Ruchniewicz (Direktor des Willy-Brandt-
Zentrums in Wroclaw/Polen); Thema: „Ein anderer Blick? Der 17. Juni
1953 aus europäischer Perspektive“

Stadtrundgang zum Thema „Die vergessene Revolution?“ von der
Dreikönigskirche über Goldener Reiter, Schlossplatz, Theaterplatz,
Postplatz über Zwinger zum Sächsischen Landtag.

Ende gegen 19 Uhr. Anschließend besteht die Möglichkeit, im Sächsischen Landtag die
Ausstellung „Die DDR – Zwischen Repression und Widerspruch““ zu besuchen.

Quelle: Dresden  – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit        

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