Veranstaltungstipp: Vortrag zur NS-Kulturpolitik in Böhmen und Mähren

Im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage beschäftigt sich der Historiker Volker Mohn am Mittwoch mit der NS-Kulturpolitik im Protektorat Böhmen und Mähren. Der Eintritt zum Vortrag in der Gedenkstätte Münchner Platz ist frei. +++

Volker Mohn: „NS-Kulturpolitik im Protektorat Böhmen und Mähren“

1939 besetzte das nationalsozialistische Deutschland die Tschechische Republik und errichtete das „Protektorat Böhmen und Mähren“. Im Gegensatz zur politischen Repression verblieben der tschechischen Bevölkerung auf kulturellem Gebiet vergleichsweise große Freiräume. Die Menschen hatten weiterhin Zugang zu den nationalen Klassikern. Smetanas „Verkaufte Braut“ wurde dargeboten, literarische Werke des 19. Jahrhunderts entwickelten sich zu Bestsellern.

Volker Mohn ist Historiker an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und geht der Frage nach, aus welchen Motiven heraus sich das Besatzungsregime für diese Art der Kulturpolitik entschied und ob es so etwas wie einen »kulturpolitischen Masterplan« gab.

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Münchner Platz.

Mittwoch. 11. November, 19:00 Dresden – Gedenkstätte Münchner Platz Dresden

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