Verbändegespräch Integration debattiert über Arbeitsintegration von Flüchtlingen

Bei der Integration von Flüchtlingen möchte der Freistaat Sachsen eine Vorreiterrolle einnehmen: Arbeiten gehen soll den Asylsuchenden deshalb künftig leichter ermöglicht werden.+++

Pressemitteilung der SMGI – Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration vom 23.09.2015:

„Integrationsministerin Köpping: „Nicht warten – machen!“

Verbändegespräch Arbeitsmarktintegration in die Regionen

Die Frage des Tages lautetet: Wie kann Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt gelingen? Ein spannendes Thema, auf das es vielfältige Antworten gab beim „Verbändegespräch Integration“ zu dem die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping heute ins Dresdner Hygienemuseum geladen hatte.

Mehr als 130 Akteure aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft sind der Einladung gefolgt und haben sich heute dazu ausgetauscht. Unter ihnen waren auch Wirtschaftsminister Martin Dulig und der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth.

Zum ersten Mal trafen landesweit tätige Akteure der Integration und des Arbeitsmarktes in dieser Größenordnung zusammen, um zu beraten und voneinander zu lernen.

„Das Thema ist von erheblicher Bedeutung für die gelingende Integration von Zuwanderern und für den Zusammenhalt der Gesellschaft“, betonte Petra Köpping vor den Anwesenden. Der Ruf der Wirtschaft nach Arbeitskräften, die wachsende Zahl der Asylsuchenden und die Öffnung des Arbeitsmarktzuganges für große Teile von ihnen zeige den Bedarf an guten Lösungen.

„Wir stehen vor einer großen Komplexität von Regelungen und Fördermöglichkeiten. Viele sind für Migrantinnen und Migranten offen – das müssen wir bekanntmachen“, so Köpping wieter.

Zugleich sind viele unterschiedliche Akteure auf dem Feld unterwegs, die mit ihren Instrumenten und Möglichkeiten schon bereitstehen. Neben staatlichen Akteuren, allen voran der Bundesagentur für Arbeit, gibt es staatlich geförderte wie das IQ-Netzwerk, das bereits über lange Erfahrung im Bereich der beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten verfügt. Eine wichtige Rolle spielen auch die ehrenamtlichen Vereine, wie der Flüchtlingsrat Dresden.

„Der Informations- und Wissensaustausch und das Weitergeben von guten Beispielen sind konkrete Schritte, die wir unterstützen können. Deshalb nehmen wir das Thema Arbeitsmarktintegration mit in die Regionen. Wir kommen nur voran, wenn wir nicht warten, sondern machen!“, so Köpping abschließend.“

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