Verband der Sächsischen Wohnungsgenossenschaften zieht Bilanz

Erstmals seit zehn Jahren sprangen die Investitionen der Sächsischen Wohnungsgenossenschaften über die 300 Millionen Euro-Marke. +++

Fast die Hälfte des Geldes wurde für die Instandhaltung genutzt. 30 Millionen Euro floßen jedoch in den Bau von neuen Wohnungen, doppelt so viel wie im Jahr 2012. Dabei wird nicht nur in Dresden, Chemnitz und Leipzig neu gebaut, sondern auch in mittelgroßen und kleinen Städten:

Interview mit Axel Viehweger, Vorstand Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften (im Video)

In vielen Regionen gibt es jedoch auch weiterhin einen hohen Wohnungsleerstand, bedingt vor allem durch den Bevölkerungsrückgang. Insgesamt sind aktuell rund 22 000 der 280 000 Genossenschaftswohnungen unbewohnt. Deswegen werden auch weiterhin Wohnungen abgerissen, vor allem den Kreisen Bautzen, Görlitz und Meißen. Mittlerweile überwiegt dabei der Teilabriss.

Interview mit Axel Viehweger, Vorstand Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften (im Video)

Von den aktuellen Mieterhöhungen in vielen Städten bleiben die Mieter der Genossenschaften weitgehend verschont. Dennoch stiegen auch dort aufgrund der Energiepreise die warmen Betriebskosten, trotz energetischer Sanierung der Wohnungen.

Aus diesem Grund werden sich die Wohnungsgenossenschaften weiter auf das Thema eigene Energiekreisläufe focusieren, um ihre Wohnungen mit selbst erzeugtem Strom und Wärme zu versorgen.