Verbesserte Hochwasserwarnungen jetzt auch rechtlich auf sicheren Füßen

Mit der neuen Hochwassernachrichten- und Alarmdienstverordnung, die Umweltminister Flath Ende der Woche unterschrieb, beschreitet Sachsen deutschlandweit neue Wege.

Mit Erscheinen dieser Verordnung im Sächsischen Gesetzblatt Mitte September würden alle Änderungen und Neuerungen in Kraft treten, sagte Flath. Die Meldungen über Hochwassergefahren erfolgten bereits seit April 2003 aus einer Hand durch das neueingerichtete Landeshochwasserzentrum. Nach der neuen Verordnung werden nunmehr auch Gemeinden sowie Private und Einrichtungen mit hohem Gefährdungs- und Schadenspotential direkt gewarnt. Neu sind auch sogenannte Hochwassereilbenachrichtigungen per SMS, um auch außerhalb der Dienstzeiten schnellstmöglich zu informieren. Zur Augustflut 2002 gingen die Hochwasserwarnungen von den damals existierenden vier Hochwasserzentralen an die Regierungspräsidien und mussten von dort an die Landkreise und Kommunen weitergegeben werden.