Verbot für Pferdekutschen in Dresden gefordert

Aufgrund einer angeblich akuten Gefahr, die scheinbar von Pferdekutschen im Straßenverkehr ausgeht, will PETA Deutschland e. V. ein Kutschenverbot für Dresden. +++

Pressemitteilung PETA Deutschland e. V. :

Dresden / Gerlingen, 23. August 2010 – In den letzten Wochen gab es bundesweit mindestens fünf Unfälle mit Pferdekutschen. Die traurige Bilanz: 1 Toter im Kreis Karlsruhe, 5 Schwerverletzte in Ölsburg, Eichenzell, Bad Malente und Holzthaleben und insgesamt 2 tote Pferde.

Aufgrund der akuten Gefahr, die von Pferdekutschen im Straßenverkehr ausgeht, ermutigt PETA Deutschland e. V. die Stadt erneut zu einem Kutschenverbot für Dresden. Oberbürgermeisterin Orosz könne sich der Unterstützung der Tierschützer sicher sein, beteuert PETA.

Als Lösungsvorschlag für den Streit mit den Kutschern, die um ihr Einkommen bangen, schlägt PETA jetzt den Einsatz mechanischer Kutschen vor. Die „Aaglander“ genannten Fahrzeuge sehen genauso aus wie normale Kutschen, haben jedoch einen versteckten 20 PS-Dieselmotor statt „echter“ Pferdekraft. Der Kutscher lenkt den eleganten Viersitzer stilgerecht mit Zügeln in der Hand.

Quelle:
PETA Deutschland e. V. ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über zwei Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen

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