Verbraucherpreise in Sachsen sind deutlich gestiegen

Sachsen- Die Sachsen haben von Januar bis September dieses Jahres wesentlich mehr für Waren und Dienstleistungen bezahlen müssen als noch im vergangenen Jahr. Als Gründe für die Preissteigerungen nannte das Statistische Landesamt in Kamenz neben der Wiederanhebung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent vor allem die Entwicklung der Energiepreise.

Wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte, sei die Teuerungsrate vor allem seit der Jahresmitte deutlich zu erkennen gewesen. Das betraf den Kraftstoff und die CO2-Bepreisung auf dem Rohölmarkt. Weit überdurchschnittliche Preissteigerungen gegenüber Januar bis September 2020 gab es auch für Glücksspiele (gut 13 Prozent), Heizöl (gut 11 Prozent) bzw. Haushaltsenergie insgesamt (rund 4 Prozent), Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (reichlich 9 Prozent), Friseurleistungen und andere Dienstleistungen für Körperpflege sowie Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (jeweils rund 5 Prozent). Weniger dagegen mussten die Menschen im Freistaat für zahnärztliche Dienstleistungen (-7 Prozent) und im Bildungswesen (-1,3 Prozent) bezahlen.