Verbraucherpreise purzeln weiter

Jahresteuerungsrate in Sachsen unter zwei Prozent!  

Im November erreichte die Jahresteuerungsrate mit 1,7 Prozent den niedrigsten Stand seit Oktober 2006 (ebenfalls 1,7 Prozent). Im Vormonatsvergleich sanken die sächsischen Verbraucherpreise den vierten Monat in Folge. Nach zuletzt 0,1 Prozent betrug der Rückgang im laufenden Monat 0,5 Prozent. Ein derartiger Preisverfall ließ sich zuletzt von Dezember 2004 zu Januar 2005 verzeichnen. Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hatten die stark gesunkenen Rohölpreise. Die Füllung des Tanks fiel somit 10 Prozent günstiger aus als noch im Oktober. Besitzer von Benzinern (-10,9 Prozent) sparten dabei mehr als Inhaber von Diesel-Pkws (-7,1 Prozent). Im Bereich der Haushaltsenergie (-1,1 Prozent) eliminierte der fast elfprozentige Preisrückgang bei Heizöl die höheren Tarife für Gas (2,2 Prozent) sowie Zentralheizung und Fernwärme (1,3 Prozent).

Entspannungen gab es des Weiteren auf dem Nahrungsmittelmarkt (-0,6 Prozent). So waren Milch , Sahne und Quark im Schnitt zwischen 8 und 10 Prozent billiger als im Oktober. Die Preissenkung bei Butter und Margarine betrug 4,5 bzw. 1,6 Prozent. Gute Angebote bei Obst (-0,5 Prozent) und Gemüse (-1,9 Prozent) entfielen verstärkt auf saisontypische Produkte wie Apfelsinen bzw. Blumen- , Weiß- oder Wirsingkohl . Die bevorstehende Adventszeit spiegelte sich ebenso im Verbraucherpreisindex wider. Während sich Süßwaren zum Füllen des Nikolausstiefels im Schnitt um 1 Prozent – Tafelschokolade sogar um 5 Prozent – verteuerten, sanken teilweise die Preise für Backzutaten (Mehl: -15,2 Prozent, Zucker: -5,0 Prozent, Mandeln: -0,8 Prozent). Rund 1 Prozent mehr zahlte man indes für Backpulver , Eier sowie fertige Backmischungen .

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