Verbraucherschutzministerin fordert: Rückverfolgung von Lebensmitteln muss erleichtert werden

Verbraucherschutzministerin Christine Clauß hat vor dem Sächsischen Landtag Stellung zur aktuellen Situation um die Sicherheit von Futtermitteln genommen. Dabei machte die Ministerin deutlich, dass die Kontrollmechanismen in Sachsen funktionieren.

„Aber, und das haben die jüngsten Ereignisse gezeigt, die beste Kontrolle in Sachsen nützt wenig, wenn länderübergreifend Futtermittel und Lebensmittel gehandelt werden, die Kontrollen aber länderbezogen erfolgen“, so Clauß.

Daher haben sich Bund und Länder auf einer Sonderkonferenz der Verbraucherschutz- und Agrarminister auf einen gemeinsamen 14-Punkte-Aktionsplan verständigt. Damit sollen Hersteller und Futtermittelunternehmen zu Risikokontrollen verpflichtet werden. „Und“, so Clauß, „die Rückverfolgung belasteter Lebens- und Futtermittel soll erleichtert werden. Genau wie das Ei muss auch das Huhn als Lebensmittel eine exakte Kennzeichnung erhalten.“

Auch eine Überarbeitung des Verbraucherinformationsgesetzes und eine gemeinsame Plattform www.lebensmittelwarnung.de wurden verabschiedet. „Ich freue mich, dass diese Themen endlich in Berlin angekommen sind“, sagte Clauß.

„Kriminelle Machenschaften müssen konsequent aufgedeckt und hart geahndet werden. Sachsen optimiert daher stetig die Futtermittel- und Lebensmittelkontrollen. Wir sind gut aufgestellt. Aber nichts ist so gut, als das es nicht noch besser werden könnte“, so Clauß abschließend.