Verbraucherzentrale warnt vor falschen GEZ Rechnungen

In mehreren sächsischen Haushalten sind gefälschte GEZ Rechnungen eingegangen. Verbaucherzentrale rät: ignorieren. +++

Zahlreiche Haushalte erhielten in den vergangenen Tagen Schreiben, die scheinbar vom Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio stammen. Die Schreiben sind nicht persönlich adressiert sondern gehen laut Adressfeld „An alle privaten Haushalte im Beitragsgebiet Deutschland“. Mit dem Schreiben wird aufgrund einer angeblichen Umstellung des Zahlungssystems zur Überweisung des Rundfunkbeitrages für die Monate April bis Juni 2013 auf ein Konto bei der Landesbank Berlin aufgefordert.

 

Diese Schreiben werden in betrügerischer Absicht versendet und haben nichts mit dem tatsächlichen Beitragsservice und der Rundfunkgebühr zu tun, wie der Verbraucherzentrale Sachsen auf direkte Nachfrage bei dem GEZ-Nachfolger bestätigt wurde. „Die Schreiben sind täuschend echt gemacht. Jedoch würde der Beitragsservice jeden Beitragsschuldner korrekt mit Namen und Adresse ansprechen, schließlich hat er diese Daten seit der Anmeldung bzw. durch den Meldedatenabgleich im Rahmen der Umstellung vorliegen“, erklärt Friederike Wagner von der Verbraucherzentrale Sachsen.

 

Von daher gilt bei nicht persönlich adressierten Gebührenrechnungen: Einfach ignorieren.