LIVE – Bombe in Dresden-Friedrichstadt entschärft

Dresden - Bauarbeiter haben auf einem Grundstück an der Fröbelstraße eine Weltkriegsbombe gefunden. Die Dresdner Polizei sperrte den unmittelbaren Bereich ab und zog die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hinzu.

+++07:45+++

Die Entschärfung ist abgeschlossen. Alle Personen können zu ihren Wohnungen zurückkehren.
Etwa 450 Personen nahmen die Plätze in Notunterkünften in Anspruch. Der Sprengmeister bestätigte die Entschärfung der Bombe Samstagmorgen um 06:15 Uhr. Damit verabschiedet sich die Redaktion von SACHSEN FERNSEHEN DRESDEN. Am Montag berichten wir im Rahmen unserer "Drehscheibe" ausführlich im TV-Programm über den Bombenfund in Friedrichstadt.

+++04:30+++

Die Evakuierung ist abgeschlossen, etwa 400 Personen in Notunterkünften
Um 04:30 Uhr sind die Evakuierungsmaßnahmen der Polizei abgeschlossen worden. Nun kann die Entschärfung der Bombe beginnen. Die Polizei kontrolliert zur Zeit nochmals den Sicherheitsbereich. Einige Menschen suchen "Unterschlupf" in der Eissportarena in Dresden.

© SACHSEN FERNSEHEN

+++00:24+++

Die Einsatzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Entschärfung der Weltkriegsbombe dauern an. Zwischenzeitlich haben die Einsatzkräfte mit der Evakuierung des Gebietes rund um die Fröbelstraße begonnen.Die Polizei bittet die Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Bereiches, den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.Zudem ist eine weitere Notunterkunft eingerichtet worden. Dabei handelt es sich um die:

  • EnergieVerbund Arena Dresden, Magdeburger Straße 10.

Neben Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdiensten und THW sind aktuell 190 Polizisten im Einsatz. Die Polizeidirektion Dresden wird von Beamten der Sächsischen Bereitschaftspolizei sowie Beamten der Bundespolizei unterstützt.

Aktuelle Informationen sind auf den Internetseiten sowie den Social-Media-Kanälen der Sächsischen Polizei sowie Landeshauptstadt Dresden veröffentlicht. Zudem hat die Stadt Dresden ein Bürgertelefon unter der Rufnummer (0351) 488 76 66 eigerichtet.

+++ 23:44 Uhr +++

Folgende Notunterkünfte stehen bereit:

  • 56. Oberschule, Aachener Straße 10

Für Menschen, die sich in Quarantäne befinden bzw. entsprechende Symptome aufweisen, steht nachfolgende Notunterkunft einschließlich einer medizinischen Betreuung bereit:

  • 35. Oberschule, Clara-Zetkin-Straße 20

Für die Betroffenen steht ein Busshuttle an nachfolgenden Anlaufpunkten zur Verfügung:

  • Löbtauer Straße Ecke Hirschfelder Straße
  • Löbtauer Straße Ecke Berliner Straße
  • Werner Straße Ecke Lübecker Straße

Die Polizei fordert nochmals alle Menschen, die im Evakuierungsgebiet wohnen, auf, ihre Wohnungen zu verlassen. (Quelle: Polizeidirektion Dresden)

Dies kann nach Angaben der Polizei unter Umständen mehrere Stunden dauern, so dass möglicherweise erst morgen früh mit der Entschärfung der Bombe angefangen werden kann, so Polizeisprecher Marco Laske gegenüber SACHSEN FERNSEHEN.

+++ 22:50 Uhr +++

Die Feuerwehr Dresden bittet alle bettlägerigen Personen, welche niemanden bei der Evakuierung zur Unterstützung haben, sich an das Bürgertelefon 0351-4887666 zu wenden. Etwa 7.400 Personen sind insgesamt von der Evakuierung betroffen, wie die Feuerwehr bekannt gibt.

+++ 21:02 Uhr +++

Im Zusammenhang mit dem Fund der Weltkriegsbombe an der Fröbelstraße ist zwischenzeitlich der Evakuierungsbereich festgelegt worden. Die Polizeidirektion hat dazu folgende Karte veröffentlicht:

Alle Menschen, die in diesem Gebiet wohnen, werden aufgefordert, ihre Wohnungen bis 23 Uhr zu verlassen. Notunterkünfte werden vorbereitet. Nach Abschluss der Evakuierung ist die Entschärfung der 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe US-amerikanischer Bauart durch Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes geplant. Die Einsatzmaßnahmen können bis zum Morgen andauern.

Aktuelle Informationen erhalten Bürger auf der Internetseite der Polizei unter www.polizei.sachsen.de, auf den Social-Media-Kanälen der Polizei Sachsen und der Dresdner Feuerwehr sowie am Bürgertelefon der Stadt Dresden unter der Rufnummer (0351) 488 76 66. (Quelle: Polizeidirektion Dresden)

+++ 18:30 Uhr +++
Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entschieden, dass Evakuierungsmaßnahmen noch am Abend nötig sind.