Verdachtsfälle von „Hartz IV“-Betrug verdreifacht

Leipzig (dapd-lsc). Die Zahl der Verdachtsfälle von „Hartz IV“-Betrug hat sich in Sachsen mehr als verdreifacht.

Das berichtet die „Leipziger Volkszeitung“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf die Landesarbeitsagentur in Chemnitz. Demnach registrierten die Behörden im vergangenen Jahr 14.200 Fälle, in denen der Verdacht auf eine Ordnungswidrigkeit oder gar eine Straftat vorlag. Das entspreche einer Quote von 3,5 Prozent aller Leistungsempfänger. 2009 zählten die Behörden nur 4.500 Verdachtsfälle.

Grund für den sprunghaften Anstieg sind laut Arbeitsagentur unter anderem eine gezielte Schulung der Mitarbeiter sowie ein regelmäßiger Datenabgleich zwischen den beteiligten Behörden. Rund die Hälfte der Verdachtsfälle meldeten die Arbeitsagenturen in Dresden.

dapd