Verfassungswidrige Vorfälle in Burgstädt

In Burgstädt ereigneten sich am Wochenende einige verfassungswidrige Vorfälle.

Am Freitag stellten Polizeibeamte an einer Fassade verfassungswidrige Schmierereien fest. Unbekannte hatten darauf Hakenkreuze und verfassungswidrige Parolen gesprüht. Zur Höhe des Schadens liegen noch keine Angaben vor. In der Nähe des Tatortes befanden sich vier Männer (19, 20, 2 x 21), die als Angehörige der verbotenen Kameradschaft „Sturm 34“ bekannt sind. Diese vier Personen wurden in Gewahrsam genommen und am Samstag wieder entlassen. Wegen des Verstoßes gegen das Vereinsgesetz wurde gegen sie Anzeige erstattet.

Am Samstag wurden weitere verfassungswidrige Schmierereien an Fassaden festgestellt.

Am Samstagabend kam die Polizei dann auf einem Grundstück an der Chemnitztalstraße zum Einsatz. 10 junge Männer und Frauen verursachten hier bei einer privaten Geburtstagsfeier unzulässigen Lärm. Im Zuge der Feier riefen einzelne Gäste Parolen, wobei man sich gegenseitig filmte. Die Personalien der stark alkoholisierten Personen wurden aufgenommen und gegen drei Gäste ein Platzverweis ausgesprochen. Außerdem stellten die Beamten Videomaterial und Tonträger sicher, bei denen der Verdacht verfassungswidrigen und volksverhetzenden Inhalts gegeben war. Die Teilnehmer der Geburtstagsfeier sind nach dem derzeitigen Ermittlungsstand nicht der verbotenen Kameradschaft „Sturm 34“ zuzuordnen.

Ein Zusammenhang zwischen den geschilderten Sachverhalten wird im Zuge der Ermittlungen geprüft, die vom Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizei geführt werden.

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