Verfolgungsjagd mit 140 km/h

Schloßchemnitz: Auf der Hartmannstraße in Richtung Leipziger Straße fahrend bemerkten am Sonntagnachmittag Polizeibeamte einen Opel Astra, dessen 32-jähriger Fahrer den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte.

Die Beamten wollten daraufhin den Opel und dessen Fahrer einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der 32-Jährige zeigte daraufhin keine Reaktion, er gab sogar noch Gas. Die Beamten folgten dem Opel. Der Opel-Fahrer missachtete mehrere rote Ampeln. Über die Leipziger Straße / B 95 ging es weiter bis nach Hartmannsdorf, wobei der Opel-Fahrer riskante Überholmanöver durchführte. Der Versuch eines entgegenkommenden Polizeifahrzeugs, den Opel zu stoppen, misslang.

Mit ca. 100 km/h bis 140 km/h ging es weiter über Limbach-Oberfrohna bis nach Pleißa und dann in Richtung Oberlungwitz, wo er auf die B 173 in Richtung Hohenstein-Ernstthal fuhr. Dann fuhr er in eine gesperrte Baustelle ab und verlor dann offensichtlich die Gewalt über den Opel , sodass der Pkw auf die Seite kippte.

Der Opel-Fahrer blieb unverletzt. Es bestand der Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss stand, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Außerdem ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Er muss sich nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten. Andere Verkehrsteilnehmer, die durch die riskante und rücksichtslose Fahrweise des 32-Jährigen gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge als Zeugen zu melden. Unter Telefon 0371 387-2319 werden Hinweise entgegengenommen.

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