Vergabeverfahren zum Kraftwerk Mitte beginnt von vorn

Wegen formal-inhaltlicher Fehler aller Anträge im ursprünglichen Wettbewerbsverfahren wird die Ausschreibung zum Neubau der Spielstätten für die Staatsoperette und das Theater Junge Generation wiederholt. +++

Nachdem die Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge im Wettbewerbsverfahren am 25. Mai 2012 endete, prüfte die STESAD GmbH im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden die eingereichten Unterlagen. Danach ist festzustellen, dass alle sechs eingegangenen Anträge formal-inhaltliche Fehler aufwiesen, die zu einem Ausschluss der Bieter bereits vor Beginn der eigentlichen Wettbewerbsphase führen. Aus diesem Grund wird die Ausschreibung formell aufgehoben und am Dienstag, 19. Juni 2012, erneut veröffentlicht. Die Bieter werden hierüber seitens des STESAD GmbH detailliert informiert. Bis zum 11. Juli 2012 besteht nun die Möglichkeit, erneute Teilnahmeanträge abzugeben.
Bürgermeister Dr. Ralf Lunau: „Das Interesse namhafter Firmen und Architekten, die Operette und das TJG im ehemaligen Kraftwerk Mitte zu bauen, ist grundsätzlich vorhanden. Die mir vorliegenden Ausschreibungsergebnisse stimmen mich sehr zuversichtlich. An das gewählte Vergabeverfahren sind jedoch sehr hohe formale Maßstäbe anzulegen. Insofern ist die Entscheidung richtig, die Ausschreibung zu wiederholen. Ich hoffe sehr, dass es im zweiten Anlauf gelingt, mit den interessierten Unternehmen in den eigentlichen Wettbewerb einzusteigen.“

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden hatte am 4. April 2012 beschlossen, einen wettbewerblichen Dialog zur Beschaffung der Spielstätten für die beiden Theater einzuleiten. Mit diesem Verfahren soll ein Unternehmen ermittelt werden, welches das Vorhaben als Generalauftragnehmer umsetzt. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 87 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2016 vorgesehen.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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