Vergewaltigung auf Münchner Straße von Frau erfunden

Die von einer 29-jährigen Frau im Oktober angezeigte Vergewaltigung in Dresden-Plauen hat nie stattgefunden. Als sie mit den Ermittlungsergebnissen von Staatsanwaltschaft und Polizei konfrontiert wurde, gab sie zu, das Geschilderte erfunden zu haben. +++

Im Zuge der Ermittlungen zu einer am 21. Oktober angezeigten Vergewaltigung an der Münchner Straße, stellte sich jetzt heraus, dass die Tat nicht stattgefunden hatte.

Eine 29-Jährige hatte das Geschehen am Abend des 21. Oktober angezeigt. Anfang November hatten die Dresdner Staatsanwaltschaft und Polizei mit einem Phantombild nach einem der mutmaßlichen Täter öffentlich gefahndet.

Als die Frau mit den umfangreichen Ermittlungsergebnissen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei konfrontiert wurde, räumte sie ein, das Geschilderte erfunden zu haben. Nach ihren Angaben hat weder ein Überfall noch eine Vergewaltigung stattgefunden. Ein Motiv für ihr Handeln gab die Frau nicht an.

Vor diesem Hintergrund hat die Polizei nunmehr ein Verfahren wegen Vortäuschens einer Straftat gegen die 29-Jährige eingeleitet.

Die Anfang November eingeleitete Öffentlichkeitsfahndung ist somit hinfällig. Alle Maßnahmen dahingehend werden eingestellt.

Quelle: Polizei Dresden

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