Verhältnismäßig ruhiger Start ins neue Jahr

Chemnitz – Hunderte, meist junge Menschen haben am Sonntag in der Chemnitzer Innenstadt das neue Jahr mit reichlich Feuerwerk begrüßt.

Die Polizei war mit verstärkten Einsatzkräften rund ums Rathaus vor Ort. Es blieb friedlich.

Insgesamt war die Polizei im gesamten Direktionsbereich rund 70-mal in Zusammenhang mit dem Silvester und dem Neujahrstag im Einsatz. Zumeist ging es um Sachbeschädigungen und fahrlässige Brandstiftung durch Pyrotechnik.  Wegen kleinerer Brände musste auch die Feuerwehr mehrmals ausrücken.

Im Erzgebirgskreis zog sich zudem ein 20-Jähriger beim Hantieren mit Pyrotechnik schwere Verletzungen zu. In Brand-Erbisdorf wurde eine 50-jährige Frau von einem betrunkenen 30-Jährigen mit einer abgefeuerten Silvesterrakete verletzt.

Am Morgen des Neujahrstages ging es dann in der Innenstadt ans Aufräumen. Der städtische Entsorgungsbetrieb ASR war mit knapp 30 Mitarbeitern und einigen Kehrmaschinen ab 8 Uhr im Einsatz.

Während die Innenstadt und weitere öffentliche Plätze von der Kommune gesäubert werden, ist im übrigen Stadtgebiet der jeweilige Hausbesitzer zuständig die Hinterlassenschaften der Silvesternacht zu beräumen.

Auf dem Brühl wurde auch bereits um 8 Uhr begonnen, den Müll der Neujahrsfeierlichkeiten zu beseitigen. Insgesamt 25 muslimische Jugendliche, darunter zahlreiche Flüchtlinge, beteiligten sich in Chemnitz an der bundesweiten Kampagne der „Ahmadiyya“-Gemeinschaft. Mit ihrem sozialen Engagement will die Ahmadiyya-Gemeinschaft ihre Loyalität und Liebe zu Deutschland zum Ausdruck bringen und Vorurteilen gegen Muslime entgegenwirken.