Verjüngungskur für Hort

Limbach-Oberfrohna. Bona Vita investiert 177.000 Euro in den Hort und erhält für die dringenden Baumaßnahmen auch Fördermittel.

Limbach-Oberfrohna (UW). Schon seit längerer Zeit ist das Gebäude der einstigen Wirkschule an der Anna-Esche-Straße im Inneren eine einzige Baustelle. Im gesamten Gebäude, das heute von der Bona Vita als Hort genutzt wird, ist nichts mehr so, wie es vorher war. Mit Hilfe von Fördermitteln wurden gleich zwei Brandschutzmaßnahmen in Angriff genommen. So verschwanden zwei ehemalige Abstellräume, weil eine neue Treppe eingebaut wurde, um einen zweiten Fluchtweg zu ermöglichen. Außerdem wurden Wände herausgebrochen oder versetzt, um aus allen Zimmern im Brandfall eine ungehinderte Flucht für die Kinder und ihre Erzieherinnen zu ermöglichen. Als ob das noch nicht genug wäre, kam noch eine ungeplante größere Baumaßnahme hinzu, weil die Mitarbeiterinnen des Hortes im Juni plötzlich seltsame Risse in einem Waschraum im Erdgeschoss fanden. Die sofort hinzugerufenen Experten stellten fest, dass die Holzbalken der Decken dringend saniert werden mussten. Die schnellstmöglich beantragten Fördermittel wurden Ende September bewilligt und die Arbeiten konnten beginnen. Wir sind froh, dass wir diese Maßnahme gleich mit realisieren können, auch wenn sich dadurch alles verzögert , betonte Rolf Münch, Geschäftsführer der Bona Vita Gesellschaft für soziale Betreuung mbH. Nach seinen Planungen sollen die Räume nach den Winterferien wieder nutzbar sein. Rund 177.000 Euro investiert die städtische Gesellschaft mit Hilfe von Fördermittelmitteln vom Freistaat, Landkreis und Kommune in die dringend notwendigen Arbeiten.
Die 135 Hortkinder, die in dem Gebäude normalerweise betreut werden, sind zur Zeit in der Goetheschule gut untergebracht. Für die Kinder der ersten Klasse stehen sogar zwei Räume zur Verfü-gung, die nicht als Un-terrichtsräume genutzt werden. Alle anderen Kinder werden in Klassenzimmern betreut.

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