Verjüngungskur für Weitzel Bau abgeschlossen

Mittweida. Das beeindruckende Hochschulgebäude wurde aufwendig saniert und neu gestaltet. Rund 64 Baufirmen waren am Vorhaben beteiligt.

Mittweida (UW). Der Carl Georg Weitzel Bau der Technischen Hochschule Mittweida erstrahlt in neuem Glanz. Für rund 4,9 Millionen Euro wurde das Haus komplett saniert. Im September 2006 begannen die Bauarbeiten. Die Übergabe erfolgte im April diesen Jahres. Jetzt wurde die offizielle Einweihung durchgeführt.

Zu dieser war Carl Georg Weitzel höchst persönlich erschienen. „Solche optimalen Bedingungen – davon haben wir früher geträumt“, sagte er und verwies damit auf den sanierten Bau und die modern ausgestatteten Räume.
Durch die etappenweise Errichtung der Hochschule hatten die Gebäudeteile unterschiedliche Geschosshöhen und Ebenen. Die horizontalen Wegebeziehungen zwischen den Gebäudeteilen waren ungenügend ausgebildet. Mit der Sanierung sollte die Zusammenfassung der Geschossebenen erfolgen. Der Bauzustand war darüber hinaus stark sanierungsbedürftig. Die Flucht- und Rettungswegsituation erforderte die Angleichung an heutige Sicherheitsanforderungen. Zusätzlich waren Modernisierungen notwendig um neueste Ansprüche an die Lehre und eine moderne Hochschulverwaltung umzusetzen. Eine barrierefreie Wegeführung für das Gebäude war ebenfalls zu schaffen.

Neben den Architekten arbeiteten acht Fachplanungsbüros und Gutachter sowie 64 größtenteils sächsische Baufirmen an der Maßnahme. Während der Abbrucharbeiten wurden historische Fassungen und Profllierungsreste sichtbar. Mit Hilfe von Restauratoren wurden diese Befunde konserviert und teilweise rekonstruiert.

Zur Einweihung konnten sich die Besucher auf Rundgängen von der optimalen Lösung überzeugen. Dabei konnten auch alle die Eule im neu gestalteten Lichthof sehen. Bauarbeiter entdeckten unter dem Putz diese Bemalung aus der Zeit um 1907. Sie war so gut erhalten, dass sie bewahrt werden konnte.