Verkauf des Japanischen Palais Dresden?

Das Japanische Palais soll nicht als Immobilie verkauft werden. Für die zukünftige Nutzung definiert die Staatsregierung die Prämissen hochwertig, öffentlich und kulturell. +++

Dr. Eva-Maria Stange, stellvertretende Vorsitzende und kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt:  

Japanisches Palais wird nicht veräußert   „Ich bin erleichtert: Denn die Staatsregierung teilte auf meine Kleine Anfrage zur Zukunft des Japanischen Palais mit:   ‚Eine Immobilienveräußerung ist nicht vorgesehen.‘   Zwar steht die weitere Zukunft des Japanischen Palais in den Sternen und aufgrund der Haushaltslage wurde eine Expertenkommission unter Leitung des Ministerpräsidenten a.D. Prof. Kurt Biedenkopf abgesagt. Aber nun gibt es wenigstens eine erfreuliche Nachricht: Das Japanische Palais soll nicht als Immobilie verkauft werden. Für die zukünftige Nutzung definiert die Staatsregierung die Prämissen ‚hochwertig, öffentlich und kulturell‘.

Eine Mischnutzung von musealen und kulturellen Aspekten mit Partnern der Wissenschaft und der Wirtschaft soll geprüft werden.  

Alle Kulturfreunde können aufatmen. Denn ein Spielcasino, wie vor Jahren schon einmal im Gespräch, dürfte diesen hohen Anforderungen wohl nicht gerecht werden. Bleibt zu hoffen, dass das einmalige spätbarocke Gebäude nicht nur ein Dach über dem Kopf hat, sondern auch von innen wieder mit kulturvollem Leben gefüllt wird.“

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