Verkehrslärm in Cossebaude – ein erneuter Fall für den Dresdner Stadtrat

Auf der B6 sind einfach zu viele Fahrzeuge unterwegs. Bald könnte die Belastung durch die Brücke in Niederwartha noch zunehmen. Warum das ein Fall für den Stadtrat ist, hier unter www.dresden-fernsehen.de +++

Deshalb wollen Politiker der Linken, Grünen und SPD einen interfraktionellen Antrag im Stadtrat einreichen, der Lärm eindämmt und die Anwohner schont.

Noch ist es ruhig auf der Elbebrücke Niederwartha. Aufgrund des Hochwasserschutzes ist die Brücke für den Verkehr noch nicht frei gegeben. Doch auf der B6 rollt schon jetzt ein Auto hinter dem anderen.

Die geplante Entlastungstrasse gibt es noch nicht. Auch wenn Prognosen etwas anderes vorhersagen, könnte die Verkehrsbelastung noch zunehmen, wenn die Brücke im Herbst 2011 für den Verkehr frei gegeben werden soll.

Das wollen Dresdner Stadträte verhindern, mit einem interfraktionellen Antrag im Stadtrat.

Interview mit Stephan Kühn (B90/Die Grünen), Bundestagsabgeordneter

Bereits 2007 hat es einen Stadtratsbeschluss mit einem Maßnahmenkatalog zu Lärmschutzmaßnahmen für das Gebiet gegeben. Doch die Stadtverwaltung hat den bis heute nicht umgesetzt.

Helmke Stamm wohnt an der B6 und ist Mitglied der Bürgerinitiative „Lebensqualität im linkselbischen Raum“. Er hat die Probleme der Bundesstraße täglich vor Augen.

Interview mit Helmke Stamm, Anwohner der B6

Aber auch eine Ampelanlage soll entstehen, um sicher über die Straße zu kommen.

Dem Stadtrat sollen bis 30. September die geplanten Maßnahmen, ein Zeitplan und ein Finanzierungskonzept vorgelegt werden.

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