Verkehrsunfallbilanz für Sachsen im 1. Halbjahr 2010

Insgesamt wurden 13 Verkehrstote weniger auf sächsischen Straßen gezählt. Es gab 12,9 Prozent weniger Verletzte bei Verkehrsunfällen. Mehr dazu unter www.dresden-fernsehen.de +++

Innenminister Markus Ulbig: „Der positive Trend der vergangenen Jahre bei den schweren Verkehrsunfällen hält auch in diesem Jahr an. Insgesamt gab es weniger Tote und Verletzte auf Sachsens Straßen. Die vielfältigen Maßnahmen der sächsischen Polizei im Bereich der Verkehrsüberwachung und Prävention zeigen Wirkung.

“Von Januar bis Juni 2010 sank die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,9 Prozent (von 6 469 auf 5 633 Unfälle). Die Anzahl der Bagatellunfälle hingegen stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 um 2,3 Prozent an (von 46 488 auf 47 560 Unfälle). Im ersten Halbjahr 2010 starben auf Sachsens Straßen 76 Menschen. Das sind 13 Personen weniger als im Vergleichszeitraum 2009. Außerdem wurden bei Verkehrsunfällen 7 155 Personen verletzt. Gegenüber dem Vorjahr bedeut dies ein Rückgang von 12,9 Prozent (1 057 Verletzte).

Hauptunfallursachen sind nach wie vor „Rasen“, „Vorfahrtsfehler“ und „Drängeln“.

Im ersten Halbjahr 2010 wurden durch die Polizei rund  470 000 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt. Rund die Hälfte davon waren Verstöße gegen die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten.

Insgesamt wurden 36 000 Gurtmuffel durch die Polizei festgestellt. 6 500 Autofahrer telefonierten unerlaubterweise mit ihrem Handy während der Fahrt.

Die Anzahl der festgestellten Alkoholfahrten ist gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 um 13,8 Prozent auf 3.958 Feststellungen gesunken. Bei der Kontrolle von über 16 000 Lastkraftwagen und Omnibusse musste die Polizei in rund 40 Prozent der Fälle die Fahrzeuge beanstanden. Insbesondere handelte es sich um technische Mängel, Verstöße gegen Sozialvorschriften sowie gegen gefahrgutrechtliche Vorschriften

Quelle: Medienservice Sachsen

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