Vermeintliche Schüsse sorgen für SEK-Einsatz in Dresden

Vermeintliche Schüsse sorgen am Montagabend in Dresden für den Einsatz von Spezialkräften der Polizei. Ein 78-jährige Mieter wird unverletzt angetroffen. Die Beamten finden mehrere Patronen, jedoch keine Waffe. +++

Eine Anwohnerin hatte die Polizei verständigt, da es in der Wohnung eines älteren Hausbewohners sehr laut zuging. Die eingesetzten Polizeibeamten versuchten vor Ort Kontakt zu der Person in der Wohnung aufzunehmen. Dieser reagierte jedoch weder auf Klingeln noch Klopfen. Gleichzeitig vernahmen die Beamten aber Schussgeräusche aus der Wohnung.

Da die Situation in der Wohnung unklar war, wurden Spezialkräfte des Landeskriminalamtes (Verhandlungsgruppe und Spezialeinsatzkommando) angefordert. Da auch die Spezialisten der Verhandlungsgruppe keinen Kontakt zu dem Mann herstellen konnten, öffnete schließlich Beamte des SEK die Wohnung. 

Der 78-jährige Mieter wurde unverletzt angetroffen. In seiner Wohnung fanden die Beamten mehrere Patronen für eine Schreckschusswaffe. Eine Waffe fanden sie jedoch nicht.

Der Ursprung der Schussgeräusche konnte bisher nicht geklärt werden. Der Mann machte gegenüber den Beamten auch keine Angaben, warum er die vorangegangenen Kontaktversuche der Polizei ignoriert hatte. Der 78-Jährige verblieb nach dem Polizeieinsatz in seiner Wohnung.

Neben dem Beamten des Landeskriminalamtes waren 20 Beamte der Dresdner Polizei im Einsatz.

Quelle: Polizeidirektion Dresden

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