Vermisstes Meissener Porzellan kommt in die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Fünf seit dem Zweiten Weltkrieg vermisste Meissener Porzellanvasen, die Eigentum der Porzellansammlung der
Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind, sind nach Dresden zurückgekehrt. +++

Drei von ihnen hatten sich zuletzt im Besitz des Bayerischen Nationalmuseums München befunden.
Zwei weitere Vasen befanden sich in Privatbesitz in Altenburg bzw. Düsseldorf.

Die wertvollen Porzellankunstwerke waren in der Meissener Manufaktur für den persönlichen Gebrauch August des Starken bzw. dessen Sohn, August III. gefertigt worden.

Der Direktor der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Dr. Ulrich Pietsch, war in den letzten Jahren durch eigene Recherchen und durch Hinweise von Kollegen auf die Vasen aufmerksam geworden. Er hatte den Nachweis erbringen können, dass diese zum Bestand der Porzellansammlung gehört hatten und in den Kriegswirren abhanden gekommen waren.

Dr. Ulrich Pietsch erklärt zur Rückkehr der Vasen: „Bei den nun nach Dresden zurückgekehrten Vasen handelt es sich um einzigartige und höchst qualitätsvolle Kunstwerke von sehr großem kunsthistorischen und materiellen Wert mit Dekoren im Stil der so genannten Chinamode, die im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts den Stil der Meissener Porzellanmalerei dominierte. Somit bin ich sehr froh, dass schmerzliche Lücken im Bestand wieder geschlossen werden konnten.“

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