Verschmustes Tamandua-Pärchen im Zoo Dresden erwartet Nachwuchs

Die beiden Ameisenbären JuanRita und Ignatio leben seit vergangenem Jahr zusammen im Zoo Dresden. Nun scheint ihre Zuneigung Früchte zu tragen. Voraussichtlich im März erwartet JuanRita ein Junges.

Liebe geht durch den Magen. Die Avocado ist dabei der absolute Geheimtipp. Zumindest bei JuanRita, dem Tamandua-Weibchen aus dem Zoo Dresden. Vergangenes Jahr kam sie aus Magdeburg in die sächsische Landeshauptstadt. Hier wartete schon Ignatio auf sie. Das fünf Jahre alte Tamandua-Männchen lebt bere ts seit 2012 im Zoo Dresden und war zuletzt allein.

Bei einem gemeinsamen Dinner lernten sich die beiden Ameisenbären kennen. Zunächst beschnupperten sie sich etwas schüchtern und kommunizierten über Schnieflaute. Doch dann ging alles ganz schnell. Kaum war die Avocado verspeist, widmeten sich Ignatio und JuanRita dem Liebesspiel. „Seitdem sind sie unzertrennlich und ständig am Kuscheln“, sagt Tierpfleger Sepp Müller.

Selbst in die Schlafboxen, in denen eigentlich nur ein Tier Platz hat, kriechen sie mit Vorliebe gemeinsam hinein. Nun scheint ihre Zuneigung Früchte zu tragen. Voraussichtlich im März erwartet JuanRita ein Junges, wie sich in dieser Woche herausstellte. Spätestens dann werden die beiden Eltern vermutlich weniger Zeit z um Kuscheln haben. Zumindest für die erfahrene JuanRita ist das nichts Neues. In Magdeburg sorgte sie bereits regelmäßig für Nachwuchs. „Wir hoffen, das geht nun bei uns so weiter“, sagt Müller.

Der Valentinstag wäre ein guter Anlass, die verkuschelten Ameisenbären zu besuchen. Der Zoo Dresden lädt am 14. Februar alle Verliebten für eine besondere Aktion ein. Liebespaare können ihre schönsten Fotos, die sie an diesem Tag im Zoo von sich machen, unter gensmann@zoo-dresden an den Zoo senden. Die schönsten Bilder werden später in einer Galerie auf der Facebookseite des Zoo zu sehen sein. Unter allen Einsendungen wird eine romantische Morgenführung verlost. Einsendeschluss ist der 21. Februar 2016.

Quelle: Zoo Dresden
Bildquelle: Zoo Dresden / Sepp Müller