Versetzung geschafft! Sachsens Schüler verbessern sich

Mehr als dreiviertel der akut versetzungsgefährdeten Mittelschüler aus Sachsen haben den Sprung in die nächste Klasse geschafft. Seit Februar nahmen 241 Mittelschüler am sogenannten „Camp+“ Programm teil, um sich in der Schule zu verbessern. +++

Davon haben 237 bis zum Ende des Schuljahres durchgehalten, 192 Schüler wurden in die 9. Klasse versetzt. Das entspricht einer Quote von 79,6 Prozent.

Sehr zufrieden äußerte sich Kultusminister Roland Wöller dazu. »Unser Ziel ist es, die Zahl der Schüler ohne Abschluss weiter zu verringern. Camp+ nimmt genau diese Schüler an die Hand, begleitet und unterstützt sie von den Februarferien bis zum Schuljahresende.«

»Camp+ – Fit für die nächste Klasse« ist ein durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport gefördertes Angebot der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Mit den aufeinander aufbauenden Bausteinen des Camps und der nachfolgenden Begleitung werden die Jugendlichen individuell gefördert.

In den Camps erhalten die Schüler Unterricht in den Kernfächern Mathematik, Deutsch und Englisch. Neben dem Fachwissen spielen Lernstrategien und vor allem die Motivation zum Lernen eine große Rolle. Nach dem Camp werden die Schüler durch einen Lehrer ihrer Schule sowie einen Sozialpädagogen weiter unterstützt. Die Camps in den Winterferien fanden in Schneeberg, Seifhennersdorf, Papstdorf, Colditz und Weißwasser statt. Für jede Regionalstelle der Sächsischen Bildungsagentur standen rund 50 Plätze zur Verfügung.

Die Finanzierung des Projektes erfolgte aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und sächsischen Landesmitteln. Auch die sächsischen Agenturen für Arbeit unterstützen das Projekt. Die Kosten für das Projekt betragen insgesamt eine Million Euro.

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