Versteigerung Hartmannhalle – Mindestgebot 29.000 Euro

Die Stadt Chemnitz hat in den letzten fünf Jahren zehn städtische Immobilien erfolgreichen Auktionen zugeführt und damit rund 130.000 Euro an Bewirtschaftungskosten eingespart.

Der Stadtrat Chemnitz hat in seiner Sitzung am Mittwoch die Veräußerung von fünf weiteren Objekten für die Frühjahrsauktion 2011 beschlossen. Damit könnte die Stadt die Bewirtschaftungskosten um weitere rund 20.000 Euro reduzieren.

Zu dieser Auktion soll auch die 1864 errichtete sanierungsbedüftige Hartmannhalle versteigert werden. Das Mindestgebot liegt bei 29.000 Euro. Trotz zahlreicher Vermarktungsversuche gelang es der Stadt nicht einen Käufer für dieses Industriedenkmal zu finden.

Des Weiteren werden ein Wohnhaus in der Schulstraße 13 in Mittelsaida (Auktionslimit: 5.000 Euro), ein ehemaliges Schulgebäude in der Markersdorfer Straße 91 (Auktionslimit: 25.000 Euro) sowie zwei ehemalige Kindertagesstätten in der Albert-Köhler-Straße 65/67 (Auktionslimit: 12.000 Euro) und in der Rödelwaldstraße 19 (Auktionslimit: 7.500 Euro) zur Frühjahrsauktion angeboten.

Verkauf einer Fläche Industriepark Leipziger Straße: Die Firma Gühring ist seit 1998 in der Stadt Chemnitz ansässig, zunächst in einem Mietobjekt in der Paul-Gruner-Straße jetzt in der Röhrsdorfer Allee. Das traditionsreiche Familienunternehmen beabsichtigt im Industriepark Leipziger Straße eine weitere Produktionshalle mit Büro- und Sozialgebäude zu errichten. Aufgrund dessen beschloss der Stadtrat Chemnitz den Verkauf einer Fläche im Industriepark Chemnitz (B- 345/2010).

Nach Aufnahme der Produktion (bis 2012) werden von diesem Werk alle Gühring-Kunden weltweit mit Gewindebohrern beliefert, die zum großen Teil dem Fahrzeug- und Maschinenbau zuzurechnen sind.

Mit dem geplanten Werksneubau werden zunächst 50 neue Arbeitsplätze in Chemnitz geschaffen, eine weitere Aufstockung des Personals soll später erfolgen. Der größte Teil wird im produktiven Bereich entstehen und erfordert eine hohe Qualifikation der Fachkräfte zur Bedienung der CNC-Werkzeugmaschinen und Bearbeitungszentren.

Quelle: Stadt Chemnitz

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