Vertreter der regionalen Wirtschaft fordern sofortigen Paradigmenwechsel

Leipzig – Die prognostizierte Einwohnerzahl von über 700.000 Leipzigern für das Jahr 2030 stellt die Stadt vor große Herausforderungen. Am Mittwoch wurde mit „Leipzig 2030“ ein neues Stadtentwicklungskonzept vorgestellt, das Lösungen präsentieren sollte – wirklich konkret wurden die Stadtherren dabei jedoch nicht.

Einen Tag später meldeten sich Interessenvertreter der regionalen Wirtschaft zu Wort, um ihre Antwort auf die Zukunftsstrategie des Rathauses vorzustellen: Mit dem Ziel, sich in eine integrierte Verkehrs- und Mobilitätsplanung einzubringen, haben sich die IHK zu Leipzig, die Handwerks- und Ingenierkammer sowie weitere Wirtschaftsvertreter zur Initative „Mobilität Leipzig 700plus“ zusammengeschlossen.

Der Aktionsplan der Initative sieht einen sofortigen Paradigmenwechsel in Leipzig vor. Um die Verkehrsplanungen der Stadt zukunftssicher zu gestalten, soll der Öffentlicher Personennahverkehr leistungsfähriger und das Radnetz der Stadt ausgebaut werden. Weiterhin soll das sogenannte Ring- und Tangentensystem eingefordert werden, das in der Stadt bereits teilweise angelegt wurde.

Der vollständige Aktionsplan ist online auf den Webseiten der Initativpartner einzusehen.