Verwahrlost und Ausgesetzt in Dresden – Hund musste eingeschläfert werden!

Am 18. Dezember wurde ein männlicher schwarz-weißer Hund der Rasse Shi-Tzu am Flutgraben in Dresden-Laubegast offensichtlich ausgesetzt. Wer erkennt den Hund auf dem Foto wieder? Das Foto unter dresden-fernsehen.de. +++

Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt und das Tierheim Dresden bitten um Mithilfe:

Er war kastriert; etwa acht Jahre alt und trug ein schwarzes Flohhalsband. Die Mitarbeiter der Tierrettung der Feuerwehr brachten ihn ins Tierheim.

Bereits die Erstbegutachtung wies auf eine Vernachlässigung durch den Halter oder die Halterin hin, so dass sich das Tier in einem katastrophalem Gesundheitszustand befand. Sein Fell war großflächig verfilzt.

Er litt darüber hinaus an einer faustgroßen Umfangsvermehrung am After und konnte deshalb bereits keinen Kot mehr absetzen. Weiterhin befand sich weißes Sekret in der vorderen Augenkammer des linken Auges. Die Zähne waren zum Teil locker.

Zum Zeitpunkt der Vorstellung beim Tierarzt litt der Hund unter großen Schmerzen, dies muss dem Tierhalter bzw. der Tierhalterin beim Aussetzen bewusst gewesen sein. Umso verwerflicher ist dieses Handeln. Aufgrund des beschriebenen Zustandes war es nur noch möglich, das Tier einzuschläfern.
 
Wer kann helfen, die ehemalige Besitzerin oder den ehemaligen Besitzer zu finden? Wer erkennt den Hund auf dem Foto wieder?

Angaben oder Rückfragen bitte an das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Dresden, Burkersdorfer Weg 18, Telefon (03 51) 4 08 05 11.

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