Verwaltungsgebäude der Sächsischen Staatstheater feiert Richtfest

Dresden - Dem künftigen Verwaltungsgebäude des Staatsbetriebs Sächsische Staatstheater – Staatsoper Dresden und Staatsschauspiel Dresden wurde feierlich die Richtkrone aufgezogen.

Mit der denkmalgerechten Sanierung der „Alte Spedition“ wird das Packhofareal am Zwingerteich in Dresden verdichtet. Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen und des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie des Staatsbetriebs Sächsische Staatstheater feierten heute gemeinsam mit Bauleuten und Vertretern der am Bau beteiligten Unternehmen Richtfest. Die Baumaßnahme erfolgt unter der Regie des Staatsbetriebes Sächsisches Bau- und Immobilienmanagement, Niederlassung Dresden I. Nach seiner denkmalsgerechten grundlegenden Sanierung bietet die Alte Spedition mit 1100 Quadratmetern Nutzfläche rund 60 Mitarbeitern aus der Verwaltung des Staatsbetriebs Sächsische Staatstheater Platz.

Anfangs als Teil des historischen königlichen Pferdestalls genutzt und 1945 schwer beschädigt, erhielt die Alte Spedition ihren heutigen Namen in der Nachkriegszeit. Damals wurde es unter anderem als Speditions-, Lager- und Bürogebäude verwendet. Seit 2002 gab es mehrere Anläufe zur Instandsetzung und Sanierung der Alten Spedition. Die Planungen für die Sanierung begannen 2017, im September 2018 folgte der eigentliche Baustart. Während das Äußere in Einklang mit den umgebenden Gebäuden schlicht gehalten ist, wurde im Inneren besonders viel Wert auf den Erhalt historischer Bauteile gelegt. Um möglichst viel Nutzfläche zu gewinnen, wird auch der Dachstuhl entsprechend ausgebaut. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 4,7 Millionen Euro. Voraussichtlich im Juni 2020 wird die Sanierung der Alten Spedition fertiggestellt sein. Finanziert wird das Vorhaben durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.