Viaduktsanierung sorgt für Einschränkungen

Chemnitz- Schon seit einiger Zeit wurde darüber gesprochen, nun ist es soweit. Die Sanierung des Eisenbahnviadukts über die Blankenauer Straße startet.

Bis zum 22. Mai werden nun Vorbereitungsmaßnahmen durchgeführt, um anschließend das Steinviadukt wieder so herzurichten, dass es auch zukünftig befahren werden kann. Dadurch wird der Bahnverkehr auf der Strecke vom 23. Mai bis zum 19. September komplett zum Erliegen kommen. Betroffen sind davon die Citybahn C13, die nach Burgstädt verkehrt sowie der RE 6, der zwischen Leipzig und Chemnitz fährt. Insbesondere Pendler müssen sich also auf veränderte Abfahrts- und Ankunftszeiten einstellen. Laut Deutscher Bahn und MRB soll zwar versucht werden, die Auswirkungen auf Bahnreisende so gering wie möglich zu halten, aber wie das in der Praxis aussieht, kann bislang noch nicht gesagt werden. Klar ist nur, dass die C13 und der RE 6 am Bahnhof im Küchwald enden werden und es für alle Betroffenen danach mittels Schienenersatzverkehr zum Hauptbahnhof weiter geht. Die Ersatzhaltestelle wird allerdings nicht direkt am Haltepunkt sein, sondern sich 450 Meter weiter an der Draisdorfer Straße befinden. Wie genau der Schienenersatz verkehren wird, soll in den kommenden Wochen noch abgestimmt werden.

Wer alternativ auf das Auto setzt, hat kaum mit Einschränkungen zu rechnen. Laut Aussage der DB-Verantwortlichen wird die Blankenauer Straße weiterhin befahrbar sein. Im Zuge der Instandsetzung des denkmalgeschützten Eisenbahnviadukts wird auch an die Modernisierung der Strecke Chemnitz-Leipzig gedacht. Die Brücke wird aufgrund der baulichen Gegebenheiten wahrscheinlich weiterhin nur eingleisig befahrbar sein, um die Tragfähigkeit zu gewährleisten. Allerdings werden alle Voraussetzungen geschaffen, um zukünftig eine Elektrifizierung der Strecke zu ermöglichen.

Wenn alle Arbeiten planmäßig verlaufen, soll die Brücke ab dem 20. September wieder in Betrieb genommen werden.