Viel Unterstützung für Schulen und Kitas

Rund 331 Millionen Euro erhalten Sachsens Kommunen aus dem Konjunkturpaket des Bundes für ihre Schulen, Kindertagesstätten und Weiterbildungseinrichtungen.

Wie Kultusminister Roland Wöller betonte, gebe es kaum etwas Nachhaltigeres, als in die Bildung zu investieren. „Obwohl Sanierung und Neubau von Schulgebäuden seit Anfang der neunziger Jahre bereits mit rund 1,8 Milliarden Euro gefördert wurden, besteht noch ein hoher Investitionsbedarf“, so der Kultusminister. Wöller bezifferte das Investitionsvolumen auf rund 660 Millionen Euro.

Die Kommunen sind aufgefordert, bis zum 23. März Prioritätenlisten ihrer Projekte bei den Landesdirektionen einzureichen. Bis zum 15. Mai müssen die Sächsische Aufbaubank (Schulen) und der Sozialverband Sachsen (Kindertagesstätten) die Anträge bewilligen. Wöller verwies darauf, dass nach Vorgaben des Bundes Investitionen nur zulässig sind, wenn eine längerfristige Nutzung unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung gegeben ist. „Der Schulstandort, der in den Genuss der Mittel aus dem Konjunkturpaket kommt, muss mittelfristig sicher sein“, so Wöller. Dort, wo Investitionen vorgesehen sind, müsse – wie bisher auch – die Entwicklung der Schülerzahlen berücksichtigt werden.

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