Viele „Angsthasen“ in Dresden unterwegs

Mit einer sogenannten „Angsthasen-Prozession“ haben Montagabend Demonstranten nach dem Postplatzkonzert gezeigt, dass die Dresdner viele verschiedene Ängste haben. Unterstützt wurde die Aktion von Künstlern. +++

Verschiedene Musiker und Künstler brachten mit dem humoristisch-symbolischen Ansatz des Angsthasen zum Ausdruck, dass jeder Mensch verschiedene Befürchtungen hat.

Interview mit Eva-Maria Stange, Wissenschaftsministerin

Angst scheint für Demonstranten beider Parteien ein wichtiges Thema zu sein.

Interview mit Eric Hattke, Pressesprecher Dresden für alle

Nach Auftritten verschiedener Künstler liefen die rund 500 Teilnehmer in Richtung Neumarkt. Dort war ein etwa sechs Meter großer Hase als Sammelpunkt aufgestellt worden. Die Demonstranten wurden von der Polizei um die Pegida-Kundgebung am Altmarkt geleitet. Das islamkritische Bündnis konnte diesmal rund 5.500 Personen mobilisieren. Eine Konfrontation beider Parteien konnte vermieden werden. Dem Postplatzkonzert war eine Kundgebung vom Bündnis Dresden Nazifrei unter dem Thema „Öffentlicher Protest richtig gemacht?“ vorausgegangen. Daran nahmen ca. 100 Personen teil.

Interview mit Silvio Lang, Sprecher Dresden Nazifrei

Während der Demonstrationen war die Polizei mit 600 Beamten vor Ort. Bis auf Provokationen beider Seiten und ein Handgemenge mit den Einsatzkräften, blieb Schlimmeres aus.