Viele Sporthallen in Dresden sind bereits saniert

Mit rund 43 Millionen Euro wurden in den letzten zwei Jahren 17 Schulsporthallen der kommunalen Schulen der Landeshauptstadt Dresden saniert. Etwa 16 Millionen Euro stellte die Landeshauptstadt Dresden an Eigenmitteln zur Verfügung. +++

„Mit rund 43 Millionen Euro wurden seit 2009 bis 2011 17 Schulsporthallen der kommunalen Schulen der Landeshauptstadt Dresden saniert, erweitert beziehungsweise neu errichtet. Für den Schulsportunterricht sowie für den Freizeit- und Vereinssport konnten wir damit die Bedingungen erheblich verbessern“, erklärte Bürgermeister Winfried Lehmann. Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Sporthallenbereich wurden mit rund 27 Millionen Euro Fördermitteln des Bundes und des Freistaates Sachsen im Rahmen des Konjunkturpaketes II unterstützt. Etwa 16 Millionen Euro stellte die Landeshauptstadt Dresden an Eigenmitteln zur Verfügung.

Auf 27 Übungseinheiten in 17 Dresdner Sporthallen können die Schülerinnen und Schüler den Schulsport mit neuer Qualität durchführen. Neben Spielfeldern für Volleyball, Basketball, Handball und Badminton stehen auch vielfältige Sportgeräte zur Verfügung. Allein für die Ausstattung der Sporthallen sind seit 2009 rund 1,8 Millionen Euro umgesetzt worden. Nach dem Eigenbedarf der kommunalen Schulen profitiert auch der Dresdner Vereinssport von den Sanierungsmaßnahmen. Im Bereich des Kinder- und Jugendsports, Breiten-, Senioren- und Spitzensports sowie Behindertensports werden Nutzungszeiten für den Trainings- und Übungsbetrieb und den Wettkampfbetrieb angeboten. Dabei wird die Vielzahl der Sportarten berücksichtigt. Derzeit nutzen 230 Vereine im Trainingsbetrieb, 107 Vereine im Wettkampfbetrieb und 56 private Nutzer, Freie Träger und Verbände die Sporthallen.

Beispielhaft ist die Zweifeldsporthalle der 25. Mittelschule „Am Pohlandplatz“, Pohlandstraße 40, welche im Jahr 2009 fertiggestellt wurde. Die Halle verfügt über eine mobile Tribünenanlage und ist auf Grund der barrierefreien Bauweise besonders für den Behinderten-Vereinssport geeignet. Ein weiteres Beispiel ist das Gymnasium Dresden-Bühlau. Dort ist im Jahr 2010 neben der umfänglichen Sanierung und dem Neubau des Schulgebäudes auch eine Dreifeldsporthalle entstanden. Die abgesenkte Halle wird durch das Kellergeschoss des Schulgebäudes erschlossen und derzeit wochentags bis 16 Uhr durch den Schulsport und daneben von Vereinen genutzt. Die 71. Grundschule „Am Kaitzbach“, Franzweg 4, verfügt seit November 2011 über eine eigene Einfeldsporthalle auf dem Schulgelände. Bis zu 800 Personen finden in ihr Platz. Daher dient sie der Schule auch als Aula für Schuleinführungen, Schulfeste oder andere Veranstaltungen. Ein echter Zugewinn für die Schule, hatte sie doch bisher weder Sporthalle noch Aula. Fast immer ist mit dem Neubau der Sporthalle auch die Gestaltung der Sportfreianlagen verbunden. Mit der Sanierung und Erweiterung des Romain-Rolland-Gymnasiums erhielt die Schule im September 2011 auch einen neuen Sportplatz.

Quelle: Stadt Dresden

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