Vielleicht ein Bäder-Konzert? Campino meldet sich bei Dresdner Bädern

Dresden - Die Abkühlung im Georg-Arnhold-Bad soll kein juristisches Nachspiel für Campino haben. Das teilen die Dresdner Bäder mit. Der Frontman der Toten Hosen hat sich bei dem städtischen Unternehmen gemeldet und entschuldigt. Man möchte sich außergerichtlich einigen. Davon sollen offenbar auch Dresdner Fans profitieren.

Die Mitteilung der Dresdner Bäder GmbH

An Tagen wie diesen ist es wohl das Beste, einen Schlussstrich unter die Nacht der Nächte zu ziehen. Campino von den Toten Hosen und seine Freunde waren nach ihrem Dresden-Konzert in der Nacht zum vergangenen Sonntag im Georg-Arnhold-Bad planschen. Ohne Erlaubnis, aber mit viel Vergnügen und riesiger Medienwelle nach ihren Posts in den sozialen Kanälen. Der Dresdner Bäder GmbH blieb nichts anderes übrig, als den Vorfall bei der Polizei anzuzeigen. Vor dem Gesetz werden keine Unterschiede gemacht. Jetzt hat sich Campino bei uns gemeldet und um Entschuldigung gebeten.

© Facebook (Die Toten Hosen; Bastian Bochinski)

In den Dresdner Bädern gibt es zwar weiterhin keinen Promibonus, dafür kann man aber mit uns reden. Das werden wir zusammen mit den Toten Hosen auch tun. Für Dresden soll dabei etwas herausspringen. Wir werden sehen. Auf jeden Fall soll es keinen juristischen Streit bis zum bitteren Ende geben. Nichts bleibt für die Ewigkeit und deshalb machen wir jetzt hoffentlich bald unter die Sache einen Punk(t).

Eine Frage zum Schluss: Wann seh’n wir uns wieder? Die Band jedenfalls freut sich auf eine baldige Rückkehr, sagt sie, und wird sich bemühen, unsere Öffnungszeiten einzuhalten. Zu diesen ist sonst nie Tote Hose in unseren Bädern. Was bleibt sonst noch zu sagen? Schönen Gruß, auf Wiederseh’n!