Vier Medaillen für Sachsen bei der Deutschen Meisterschaft Ringen – Junioren

Plauen - Mit vier Medaillen beendet der Landesverband Sachsen am Wochenende zwei Tage hochkarätigen Ringkampfsport bei der Deutschen Meisterschaft der A-Junioren-Ringer im griechisch-römischen Stil.

Austragungsort des Turniers war die Einheit-Arena in Plauen, Gastgeber der KSV Pausa. Für den Ausrichter war es das sechste große Turnier in zehn Jahren.

Zweimal Gold, einmal Silber, einmal Bronze

Zwei Goldmedaillen gingen dabei an Maximilian Simon vom SV Weißwasser in der 67-Kilogramm-Gewichtsklasse und Erik Löser vom RSK Gelenau in der 72-Kilogramm-Gewichtsklasse. Eine weitere sächsische Medaille - eine silberne - nahm Anton Vieweg vom RV Lugau mit nach Hause. Landestrainer Andreas Bering ging vorneweg optimistisch ins Turnierwochenende.

"Ich denke, die sächsischen Junioren sind sehr gut vorbereitet. Wir haben im Vorfeld zahlreiche Turniere und Trainingslager absolviert. Die Konkurrenz ist hart, das ist klar, aber wer ganz oben stehen will, muss alle besiegen", so Andreas Bering, sächsischer Landestrainer griech.-röm. Stil.

© Leipzig Fernsehen
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Der perfekte Gastgeber

109 Athleten - 14 davon aus Sachsen - nahmen an diesem aufwendig vorbereiteten Turnier teil. Etwa 100 ehrenamtliche Helfer des KSV Pausa sorgten im Vorfeld dafür, dass der Wettkampf reibungslos ablaufen kann. Für die Mühe des Teams ist nicht nur der deutsche Ringerbund dankbar, auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer weiß die Arbeit aller Unterstützer zu schätzen.

"Ich bin ein großer Überzeugungstäter, was den ländlichen Raum angeht, aber auch was den Sport angeht. Hier kommt beides zusammen. Das ist ganz klasse und das lebt nur von den engagierten Menschen. Den helfen wir und die unterstützen wir. Das müssen wir auch machen, wir müssen zusammenhalten wir Sachsen", so Michael Kretschmer, sächsischer Ministerpräsident.

Säen und Ernten

Für seine Mühen wurde der Verein dann schließlich auch mit einer Medaille belohnt. So setzte Kevin Drehmann seinem letzten Juniorenjahr mit Bronze in der 97-Kilogramm-Klasse das i-Tüpfelchen auf und gleichzeitig aus Pausaer Sicht das Sahnehäubchen auf einem rundum gelungenen Wettkampf.

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