„VILLA“ in Gefahr

„Die VILLA“ Leipzig ist eine der bekanntesten Kultureinrichtungen der Stadt.

Das Haus in der Lessingstraße ist eigentlich immer voll, gerade jetzt in den Ferien. Das Besondere an der „VILLA“ war und ist, dass sie eine Schnittstelle zwischen Kultur und Jugendarbeit bildet. Doch das könnte bald vorbei sein.

„Die VILLA“ Leipzig ist in Gefahr. Die Finanzierung der zahlreichen Angebote des Hauses wird immer schwieriger. Das Soziokulturelle Zentrum erhält auch in diesem Jahr keine Förderung aus dem Kulturetat der Stadt. Die Einrichtung bekommt lediglich Mittel aus dem Jugendetat. Diese liegen im Moment bei rund 60.00 Euro im Jahr. Eine Summe, die laut „VILLA“ nicht ausreicht, um das Angebot an Veranstaltungen aufrecht zu erhalten.

Interview: Oliver Reiner – Geschäftsführer „Die VILLA“

Andere Einrichtungen in Leipzig mit ähnlichem Angebot werden aus dem Topf des Kulturetats mitfinanziert. So geht zum Beispiel an den Anker einjährige Förderung von rund 150.000 Euro.

Interview: Oliver Reiner – Geschäftsführer „Die VILLA“

„Die VILLA“ hält wöchentlich circa 100 Angebote für alle Altersstufen bereit. Im vergangenen Jahr konnte das Haus mehr als 70.000 Besucher verzeichnen.