VNG macht 53 Millionen Euro Minus

Am heutigen Donnerstag fand die jährliche Bilanzpressekonferenz des Verbundnetz Gas in Leipzig statt.

Der größte Steuerzahler der Stadt berichtete über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres.

Nachdem im Jahr 2014 ein Überschuss in Höhe von 184 Millionen € erwirtschaftet werden konnte, musste der Ostdeutsche Gasriese in diesem Jahr ein Minus von 53 Millionen Euro hinnnehmen.
Bodo Rodestock, der Vorstand für Finanzen und Personal weiß um die Gründe für den Verlust.

Kritisch sei die sinkende Stromgewinnung aus Gas, da die erneuerbaren Energien weiter im Vormarsch seien und auch bei der Einspeisung ins Stromnetz Vorrang hätten, so Rodestock.

Die Aktiengesellschaft, an der auch die sächsischen Städte Leipzig und Dresden Anteile besitzen, kann daher für 2015 keine Dividende ausschütten.

Damit 2016 ein erfolgreicheres Jahr wird, sind bereits jetzt mehrere Hebel in Bewegung gesetzt worden.

Der Vorstand teilte außerdem mit, dass mit einem Stellenabbau zu rechnen ist. Wie viele Arbeitsplätze es schlussendlich sein werden bleibt aber noch bis zum Ende der Verhandlungen mit dem Betriebsrat offen.

Insgesamt werde sich die VNG-Gruppe in Zukunft umorientieren müssen, sagt Oliver Hill, der Direktor für Gasverkauf Deutschland.

Viele kleine Schritte müssen jetzt helfen die VNG-Gruppe wieder effizient zu machen.