Volkskrankheit Krebs: Jeder vierte Sachse stirbt daran

Rund 12.000 Personen starben 2008 an bösartigen Neubildungen (Krebs) in Sachsen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren das 14 mehr als 2007.

 Damit war im Freistaat die Krebserkrankung – wie auch in den Vorjahren – mit 24,6 Prozent die zweithäufigste Todesursache nach den Sterbefällen durch Erkrankungen des Kreislaufsystems (48,7 Prozent). Die Sterbeziffer lag bei 286 Krebstoten je 100 000 Einwohner.

Bei Männern (6 615) stiegen die Krebssterbefälle gegenüber dem Vorjahr um 152 Todesfälle an, bei Frauen (5 451) sanken sie um 138 Fälle. Die häufigste zum Tode führende Krebsform waren sowohl bei Männern (35,0 Prozent) als auch bei Frauen (36,4 Prozent) bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane.

Lungenkrebs war für  Männer die zweithäufigste tödliche Krebsart (1 577), während es bei Frauen der Brustkrebs (725) war. Da die Krebssterblichkeit mit steigendem Alter zunimmt, lag die Krebssterblichkeit der unter 65-Jährigen bei 84 Sterbefällen (pro 100 000 Einwohner) und die der 65-Jährigen und Älteren bei 934. 22 Prozent der an Krebs Gestorbenen waren jünger als 65 Jahre (vgl. Kreislauferkrankungen 7,5 Prozent). 

Quelle: StaLa Sachsen

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar