Voll der Osten – eine Ausstellung von Harald Hauswald

Dresden - Sehnsucht, Flucht, Ordnung. Das sind nur ein paar Eindrücke, die das Leben in der DDR beschreiben. Die Fotoausstellung "Voll der Osten" wird aktuell in Dresden Striesen ausgestellt. Er knipste, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Hooligans und Rocker. Mit über 100 Fotos lädt die Ausstellung zum Erinnern ein.

Gemeinschaft, Ordnung, Rebellion. In der Fotoausstellung "Voll der Osten" werden viele Lebensbereiche der DDR behandelt. Der Radebeuler Fotograf Harald Hauswald zog 1977 von Sachsen nach Berlin. Er war neugierig auf die Stadt und die Menschen. So entstanden Fotos, die eine originelle Ausstellung bilden.

Die Ausstellung präsentiert auf 20 Tafeln über 100 bekannte und unbekannte Fotos von Harald Hauswald. Selbst Zeitzeugen kennen nicht alle Facetten der ungeschminkten DDR-Realität. Die Fotoserien können im Wahlkreisbüro von Martin Modschiedler angeschaut werden. Auch wer die DDR nicht miterlebt hat, kann viele Eindrücke gewinnen.

Lutz Rathenow und Harald Hauswald verbindet nicht nur die gemeinsame Arbeit, sondern auch eine Freundschaft. Sie haben zusammen gearbeitet und auch einiges erlebt. Die Ausstellung kann noch bis Mitte Februar kostenlos angeschaut und erlebt werden. Immer zu den Öffnungszeiten des Wahlkreisbüros Dresden-Striesen auf der Bergmannstraße 7.