Volleyball: Fighting Kangaroos verlieren letztes Heimspiel

Mit einer bitteren 0:3-Niederlage (15:25, 24:26, 26:28) gegen das SWE Volley-Team verabschiedeten sich die Chemnitzer Fighting Kangaroos für diese Saison von ihren Fans.

Im letzten Heimspiel der Saison hatten sie vor knapp 400 Fans die Möglichkeit, ein schwach begonnenes Spiel noch zu drehen, doch letztlich scheiterten sie an ihrer eigenen Courage. 

Schon im ersten Satz war den Chemnitzerinnen anzumerken, dass viel Nervosität und längst abgelegt geglaubte Unsicherheit das Halali in eigener Halle bestimmte. Das tat der guten Stimmung in auf den Rängen jedoch keinen Abbruch.

Gemeinsam mit Bahnrad-Weltmeister Stefan Bötticher und Bronzemedaillengewinner Joachim Eilers feuerten die knapp 400 ihre Beuteltiere lautstark an, um so die nötige Wende zu erzwingen.
Doch es sollte nicht sein. Weder im Aufschlag noch im Angriff erzeugten die Gastgeberinnen den nötigen Druck, um den Thüringerinnen ein ebenbürtiger Gegner zu sein. Folgerichtig gaben sie den ersten Durchgang mit 15:25 an Erfurt.

Auch in den zweiten Spielabschnitt starteten die Peisl-Schützlinge eher verhalten, steigerten sich jedoch im weiteren Spielverlauf und boten dem Kontrahenten endlich Paroli. Die Fehlerquote konnte deutlich reduziert werden und auch in Aufschlag, Angriff und Block wurden nun Punkte gesammelt. Trotz zwischenzeitlicher Vier-Punkte-Führung, wurde der Satz am Ende noch knapp mit 24:26 verloren.

Jetzt hatten sich die Hausherrinnen endlich ins Spiel gebissen. Mit einer frühen Führung bestimmten sie den dritten Satz. Während der Gast immer wieder am nun starken Chemnitzer Block scheiterte, fanden die Angriffe der Kängurus ihr Ziel.

Beim Stand von 24:16 standen die 400 auf, um neun Satzbälle zu beklatschen. Doch sie sollten lang stehen bleiben, sehr lang – zu lang. Der Gast aus der Landeshauptstadt Thüringens zeigte sich unbeeindruckt. Eine Aufschlagserie von Erfurts Kapitän Annika Müller brach den Chemnitzerinnen das Genick. Die neun Satzbälle konnten nicht genutzt werden, um den Gegner in die Verlängerung zu zwingen. Entsprechend ausgelassen die Freude bei den Thüringerinnen und tief vergraben die Köpfe der Kängurus.

Für die CPSV-Damen stehen nun noch zwei Auswärtspartie auf dem Plan. Am 6. April beim Schlusslicht in Tübingen und eine Woche später beim Tabellennachbarn in Straubing.

„Tübingen ist ein Muss. Das steht außer Frage. Gegen Straubing konnten wir in eigener Halle gewinnen. Trotzdem war das ein enges Ding. Auswärts wird es sicher nicht einfacher, aber wir werden die sich uns bietenden Chancen – anders als heute – nutzen“, blickt der Chemnitzer Trainer Niklas Peisl optimistisch auf die beiden noch ausstehenden Auswärtsspiele.

Quelle: Fighting Kangaroos

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