Volleys verzichten auf Aufstieg

Chemnitz – Die Chemnitzer Volleyballerinnen werden trotz des im März errungenen Meistertitels nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen.

Zwar habe man frühzeitig die nötige Spiellizenz erhalten. Vorrangig aus finanziellen Gründen haben sich die CPSV Volleys nun allerdings gegen einen Aufstieg entschieden.

50.000 bis 60.000 Euro hätte der Verein benötigt, um in der 2. Liga konkurrenzfähig spielen zu können. Nur etwa die Hälfte dieser Summe konnte bisher sichergestellt werden. Deshalb wird man nun in der kommenden Saison erneut in der 3. Liga Ost einen neuen Anlauf nehmen.

Noch nicht geklärt ist zum jetzigen Zeitpunkt, wer das Traineramt von Jan Pretscheck übernehmen wird. Die Volleys hoffen außerdem, dass sie Schlüsselspielerinnen wie Corina Ssuschke-Voigt oder Susanne Besa in ihren Reihen halten können.

Die Chemnitzer Volleyballerinnen hatten in der Vergangenheit schon 1. Bundesliga und später mehrere Jahre in der 2. Bundesliga Süd gespielt. Nach dem Abstieg im Jahr 2015 zog sich das Team in die Regionalliga zurück. Im vergangenen Jahr glückte dann sofort der Aufstieg in die 3. Liga.