Karli seit 17 Uhr wieder teilweise frei

Leipzig - Eine Havarie an einer Wasserleitung im Leipziger Süden sorgt am Freitagmorgen für eine Vollsperrung der Karl-Liebknecht-Straße zwischen der Alfred-Kästner und Kurt-Eisner-Straße stadtauswärts. Die Mitarbeiter der Leipziger Wasserwerke versuchen den Schaden schnellstmöglich zu beheben. Seit 17 Uhr ist Eine der zwei Spuren auf der Karli allerdings wieder  für den Verkehr freigegeben. 

 

Aufgrund einer Havarie im Süden Leipzigs musste die Karl-Liebknecht-Straße am Freitagmorgen zwischen dem Streckenabschnitt Alfred-Kästner-Straße und Kurt-Eisner-Straße stadtauswärts für den Autoverkehr komplett gesperrt werden. Aktuell versuchen Mitarbeiter der Leipziger Wasserwerke den technischen Defekt zu beheben, berichtete der Pressesprecher der Verkehrsbetriebe Marc Backhaus. Zu Schaden gekommen sei ein Stück des Wasserrohrs in diesem Abschnitt. Das Schadhafte Stück soll bis 17 Uhr herausgenommen werden und durch ein intaktes Stück Rohr ersetzt werden, so Backhaus. Anschließen werde noch die Trinkwasserqualität geprüft.

Die betroffene Trinkwasserleitung ist bereits über 100 Jahre alt. Durch die Haverie wurde die umliegende Straße beschädigt. Wie lang es dauert, bis der Schaden behoben werden kann ist noch unklar. Das Leipziger Kanalnetz ist mehr als 2.800 Kilometer lang und hat schon in der Vergangenheit immer wieder Schäden aufgewiesen. Die Leipziger Wasserwerke investieren in diesem Jahr nach eigenen Angaben rund 61 Millionen Euro in die Sanierung der Trink-und Abwassernetze. 

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